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Phasenweise ein Klassenunterschied: HSG-Frauen feiern dritten Sieg in Serie

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Von: Thomas Machatzke

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Handballerin beim Fallwurf
Fünf Tore gegen Wetter: Franziska Küttner, die auch im Abwehrzentrum eine starke Leistung bot. © Machatzke, Thomas

Bei den Landesliga-Frauen der HSG Lüdenscheid stimmt die Richtung: Gegen die HSG Wetter/Grundschöttel feierten sie beim 34:24 den dritten Sieg in Serie.

Lüdenscheid – Mit Siebenmeilenstiefeln in Richtung Klassenerhalt: Die Landesliga-Frauen der HSG Lüdenscheid feierten am Samstag in der BGL-Sporthalle gegen die HSG Wetter/Grundschöttel beim 34:24 (15:12) den dritten Sieg in Folge und kletterten im Klassement mit nun 6:8 Punkten auf den achten Tabellenplatz. Das rettende Ufer (Platz sieben) ist damit in greifbarer Nähe.

Darüber, dass der Heimsieg gegen den Tabellennachbarn aus dem Kreis Hagen/Ennepe-Ruhr verdient war, gab es keine Diskussionen. Die Schützlinge von Christian Köster, bei denen Torfrau Kind, Otters und Knobel (Knieverletzug aus dem Training) fehlten, waren so gut aufgestellt, dass sie diesen Gast phasenweise so dominierten, als kämen die Teams aus unterschiedlichen Spielklassen.

Nach acht Minuten stand es 6:2, Lüdenscheid – angetrieben von Nitschke und Lange – brannte ein kleines Feuerwerk ab und ließ dann wieder eine Phase mit einem kleinen Fehlerfestival folgen.

Phasenweise ein Klassenunterschied: HSG-Frauen feiern dritten Sieg in Serie

Die Folge: Beim 10:9 war der Gast mit seinen beiden starken Linkshänderinnen Wieczorek und Pozuelo wieder dran (20.). Köster nahm eine Auszeit, brachte nun Ex-Bundesliga-Spielerin Karina Traumüller, die sich im zweiten Spiel nach ihrer Baby-Pause mit drei Toren in Folge direkt gut einführte. Zur Pause stand es so wieder 15:12.

Handballer beim Passen
Eine Spielerin, die im Zweifel den Unterschied macht: Karina Traumüller machte nach der Babypause ihr zweites Spiel für die HSG-Frauen. © Machatzke, Thomas

Nach dem Wechsel wechselten sich beim Gastgeber zehn Minuten lang weiter Licht und Schatten ab. 20:17 hieß es nach 39 Minuten, alles schien offen. Mit von Oepens Paraden und der überragenden Melanie Nitschke aber räumte die HSG Lüdenscheid danach bis zum 31:20 alle Zweifel am Sieg aus (52.). Am Ende hieß es 34:24. Das bildete die Verhältnisse auf dem Parkett ziemlich gut ab und machte dem Köster-Team Mut: In dieser Form und Besetzung dürfte es mit dem Abstieg eigentlich nichts zu tun bekommen.

Lüdenscheid: von Oepen – Nitschke (8), Lange (8/3), Küttner (5), Traumüller (4), Hein (3), Krugmann (2), Kahlert (2/1), Lausen (2/1), Wagemeyer, Runne, Schnabel

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