Personalplanung der Roosters schreitet voran

Wechselt zum Ligarivalen nach Mannheim: Bobby Raymond.

ISERLOHN -  Die Woche nach einem Saison-Aus am Seilersee ist hart, für beide Seiten, Spieler und Teamverantwortliche. Nach steter Aufmunterung wird Klartext geredet, Leistung analysiert. Ist sie gut, spricht Karsten Mende, Manager der Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga, ein Angebot aus, ist sie schlecht, entwickeln sich Unterhaltungen auch schon mal zum emotionalen Schockzustand.

Nach härteren Momenten vor 13 Monaten, als die Roosters Robert Hock, Mark Ardelan und manch anderem verdienten Spieler eine Zukunft verweigerten, könnten die Gesamtvoraussetzungen in dieser Woche kaum unterschiedlicher sein. Fast den kompletten Kader der letzten Saison hätte man gern an den Club gebunden. Fast den gesamten.

Im Rahmen eines Pressegeprächs gaben die Sauerländer am Freitag bekannt, wer auch weiterhin am Seilersee spielen soll, wird und wessen Zeit abgelaufen ist. Wenig überraschend trennte sich der Club von den Stürmern Dusan Frosch, Simon Fischhaber und Youngster Mike Ortwein. „Bei Thomas Gödtel sind wir noch unentschieden. Er hatte hervorragende, aber auch schwächere Momente“, so Jari Cheftrainer Pasanen.

Im Klartext: Als Stürmer könnte man sich eine Fortsetzung der Zusammenarbeit vorstellen, als Verteidiger nicht. Offen ist auch die Zukunft von Christian Hommel. Der Kämpfer spielt schon länger mit einer Verletzung, muss sich operieren lassen, dann folgt eine sechs Monate dauernde Reha.

Mit den Herren Foster, Brennan, Giuliano, Sertich und Danielsmeier wird der Club intensiv sprechen, sie sollen bleiben. „Während das Gespräch mit Collin sicherlich nicht so lange dauern dürfte, gibt es bei allen anderen schon noch ein paar Steine aus dem Weg zu schaffen“, so Mende. Mehr sagt er nicht – und trotzdem ist klar, es geht um Geld.

Unter anderem deshalb werden vier andere Cracks den Verein verlassen – auf eigenen Wunsch. Tyson Mulock geht nach Wolfsburg, Bobby Raymond nach Mannheim, Chris Connolly ins schwedische Leksands. Bei Erik Ersberg ist der aufnehmende Club noch nicht bekannt geworden.

Überraschend deutlich haben die Roosters sich schon jetzt für Mathias Lange als klare Nummer eins zwischen den Pfosten ausgesprochen. Die Roosters sind auf der Suche nach einem starken zweiten Mann, der Druck auf Lange machen soll. Offenbar ist schon ein Mann gefunden, der den Ansprüchen entspricht.

Nach dem jungen Stürmer Marko Friedrich, der vom Zweitligisten aus Ravensburg an den Seilersee wechselt, ist auch der zweite Neue schon fixiert. Es handele sich um einen Nordamerikaner, der allerdings noch Play-offs spiele und dessen Name deshalb noch nicht genannt werden solle. - MiHei

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