Fußball, Feriencamp

Ein großer Spaß in der Ferienzeit

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Zunächst war Zuhören angesagt: Fabian Dilks nahm eine Einweisung für die rund 70 Kinder des Feriencamps vor.

Lüdenscheid – Die äußeren Bedingungen am Sportplatz Honsel sind perfekt, die Kinder und Betreuer strahlen um die Wette – der erste Tag des Feriencamps „Fußballfieber“ ist ein voller Erfolg.

„Im letzten Jahr hatten wir etwas Pech mit dem Wetter. Zeitweise war der Platz sogar schneebedeckt und die Kinder waren in ihren dicken Jacken auch in der Bewegung eingeschränkt“, erinnert sich Rafael Urbasik, neben Fabian Dilks und Carsten Neumann Organisator des Camps und vornehmlich für das Torwarttraining zuständig.

Insgesamt 70 Kinder am Ball

Urbasik ist ein Mann vom Fach, wie seine beiden Kollegen Dilks und Neumann ist er im Hauptberuf Lehrer und findet großen Spaß an der Arbeit mit Kindern. Aber vor allen Dingen eint die drei auch die Leidenschaft für Fußball, Urbasik stand wie Dilks selbst jahrelang zwischen den Pfosten und nimmt die Jungs der älteren Torwartgruppe auch hart ran. Die Teilung in zwei Torwartgruppen ist mittlerweile vonnöten, da 15 Schlussmänner beim Camp teilnehmen. „Ich will das Beste aus den Jungs herauskitzeln, um zu sehen, welches Niveau wir in diesem Jahr haben“, erklärt der Mitveranstalter.

Und so hechten die Keeper bei ihren Übungen um die Wette, auch etwas unüblichere Übungen werden eingestreut wie das Fangen eines Footballs. Dieser titscht ganz anders auf als der Fußball und ist somit noch schwieriger zu berechnen. „Wir wollen die Jungs auch auf Spielsituationen vorbereiten, falls der Ball auf nassem Rasen abspringt, wird die Flugkurve auch unberechenbarer“, erklärt Urbasik.

Zu diesem Zweck wird auch eine mit Seife und Wasser beschmierte Plane in den nächsten Tagen zum Einsatz kommen. Aber nicht nur der Fußball steht im Mittelpunkt bei dem Camp für die sechs bis 13-jährigen Kinder, unter denen sich auch zwei Mädchen tummeln (Dilks: „Das könnten ruhig noch ein paar mehr sein“).

Turnier als krönender Abschluss

„Aufgrund der vielen Kinder haben wir das Mittagessen zweigeteilt. Zunächst essen die kleineren Kinder, danach sind die älteren an der Reihe“, erklärt Fabian Dilks. Aber das ist nicht die Besonderheit – im Anschluss an das Essen lernen die kleinen Kids an einer Ernährungsstation mehr über gesundes und ausgewogenes Essverhalten.

Vor etwas mehr als fünf Jahren war noch nicht abzusehen, dass das Camp ein so großer Erfolg werden würde. Damals sagte sich Fabian Dilks: „Ich habe meinen Sohn immer zu einem Camp schicken müssen. Da haben wir uns gesagt, wir machen einfach selber eins.“ Ganz so einfach wie es klingt, ist es natürlich nicht, insgesamt neun Übungsleiter kümmern sich um die Kinder auf dem Fußballfeld, zudem packen die Ehefrauen in Sachen Essen und Getränke kräftig mit an. Ohne viele fleißige Hände und finanzieller Unterstützung wäre diese viertägige Veranstaltung nicht zu stemmen.

Am Nachmittag werden die Kinder in Achterteams aufgeteilt, jedes Team vertritt ein Land. Die Weltmeisterschaft wird in diesen Tagen auf den Sportplatz Honsel verlegt. Am Donnerstag folgt der krönende Abschluss mit den Halbfinals und der Finalbegegnung. „Die Kinder laufen dann auch mit richtiger Musik vor den Augen der Eltern auf. Das ist schon ein besonderes Highlight“, freut sich Dilks schon mit Blick auf den Donnerstag.

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