Der siebte Heimsieg in Serie

+
Strahlende Gesichter am Seilersee: Die Kölner Haie besiegten die Iserlohn Roosters am Freitagabend klar mit 7:1.

Iserlohn - Mit dem 7:1 (3:0, 3:1, 1:0)-Erfolg über die Kölner Haie verbuchten die Iserlohn Roosters am Freitagabend im zweiten Westderby binnen einer Woche den zweiten Sieg, schlugen die Domstädter zum dritten Mal in dieser Saison und verbuchten den siebten Heimerfolg in Serie. Keine Frage: So kann das Jahr 2015 weitergehen...

Von Mirko Heintz

Optisch mögen die Kölner Haie vom ersten Drittel mehr gehabt haben, die Iserlohner aber waren an Effektivität nicht zu überbieten. Aus fünf hochkarätigen Gelegenheiten machten sie drei Treffer, erwischten den nervös wirkenden Danny aus den Birken drei Mal eiskalt. Nach Brooks Maceks 1:0 (6.) schnürten die Gäste die Roosters zwar in deren Drittel ein, Früchte trug das jedoch nicht. Stattdessen trafen Brent Raedeke (14.) und Chad Bassen (18.) auf der Gegenseite – 3:0. Weil dann Mathias Lange ein Mal in höchster Not rettete, blieb es bis zur ersten Sirene beim klaren Vorsprung, der die Haie so frustrierte, dass Uvira und Müller York zu provozieren versuchten. Petersen und Button griffen ein, schützten ihren Mannschaftskapitän. Insgesamt sorgte dieses kleine Scharmützel vor dem Kölner Tor für 84 Strafminuten, die sich auf beide Teams verteilten.

Wie unzufrieden Kölns Cheftrainer Niklas Sundblad mit Keeper aus den Birken gewesen sein muss, zeigte die Entscheidung, zum zweiten Abschnitt Sebastian Stefaniszin zwischen die Pfosten zu stellen. Dieser stand aber gerade einmal 135 Sekunden auf dem Eis, bis Dylan Wruck zum 4:0 traf. Lange vereitelte gleich anschließend zwei weitere Haie-Gelegenheiten, bevor das muntere Toreschießen des Pasanen-Teams in Überzahl weiterging. Minard erhielt nach hohem Stock mit Verletzungsfolge gegen Liwing eine Spieldauerdisziplinarstrafe, die Macek und Boris Blank per Doppelschlag (29./31.) zum 6:0 nutzen konnten. Weitere Roosters-Chancen hätten gar zum siebten oder achten Treffer der Sauerländer führen können, die in den letzten drei Minuten indes ein wenig in ihrer Konzentration nachließen und deshalb durch Ohmann das erste Gegentor kassierten.

Petersens Lattentreffer kurz nach Wiederbeginn war dann zwar nicht die letzte Chance der Iserlohner, aber die beste im Schlussabschnitt. Ohne zu großes Risiko einzugehen, spielten sie das Match souverän zu Ende. Den Schlusspunkt setzte dreieinhalb Minuten vor dem Ende Chris Connolly Treffer, der die Scheibe im Fallen zum 7:1 über die Linie brachte.

Roosters: Lange – Sullivan, Liwing; Button, Lavallée; Jares, Orendorz – Raedeke, Friedrich, Macek; York, Wruck, Petersen; Bassen, Connolly, Blank; Foster, Dupont, Kahle

Haie: Aus den Birken (ab 20:01 Stefaniszin) – Tjernqvist, Holmqvist; Sulzer, Müller; Lüdemann, Ankert; Zerressen – Falk, Gogulla, Jones; Johnson, Minard, Iggulden; Stephens, Ohmann, Weiß; Latta, Uvira, Tripp

Schiedsrichter: Rohatsch (Lindau), Schimm (Waldkraiburg)

Tore: 1:0 (05:22) Macek (Liwing), 2:0 (13:19) Radeke (Button, Lavallée), 3:0 (17:37) Bassen (Blank, Connolly), 4:0 (22:15) Wruck (Foster, Dupont), 5:0 (28:20) Macek (Blank, Dupont/5:4), 6:0 (30:30) Blank (Dupont, Macek/5:4), 6:1 (38:09) Ohmann (Iggulden), 7:1 (56:27) Connolly (Blank, Bassen)

Strafen: Roosters 14 + 10 (York, Button, Petersen), Haie 25 + 10 (Uvira, Müller, Sulzer) + Spieldauer (Minard)

Zuschauer: 4 967 (ausverkauft)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare