P-Weg: Seriensieger

Dally wird zum Seriensieger

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Fabian Hoffmann (li.), Tim Dally und Andre Löher bildeten das Podest beim Halbmarathon.

Plettenberg - Wenn Tim Dally beim P-Weg über die Halbmarathondistanz startet, ist es ein bisschen wie mit Bayern München in der Bundesliga.

Es geht für die Konkurrenz nur noch um die Plätze hinter Rang eins. Und so war es auch. Schon nach einer halben Stunde lief der Seriensieger des P-Wegs vom TuS Deuz mit einigem Abstand vorneweg und hatte vor dem Schlussanstieg am Tanneneck gut zwei Minuten Vorsprung, den er bis ins Ziel nicht mehr hergab. Dass er dort mit einer Zeit von 1:27:46 Stunden rund acht Minuten hinter seinem Streckenrekord blieb, verblüffte die Moderatoren mehr als Dally selbst. 

„Die Bedingungen waren perfekt, aber ich habe früh gemerkt, dass heute keine Bestzeit möglich ist. Daher habe ich den zweiten Abschnitt kontrolliert runtergelaufen. Der Grund hierfür ist recht einfach. Ich habe in diesem Jahr sehr viel für die Langstrecke, also auf Ausdauer, trainiert. Tempotraining stand hierbei nicht auf dem Plan“, so Dally im Ziel. „Auf jeden Fall war es heute wieder ein tolles Rennen, ich hatte richtig Bock und die Begeisterung an der Strecke war der Hammer“, so Dally begeistert. 

Nicht minder groß war die Begeisterung beim Zweitplatzieren, dem Herscheider Fabian Hoffmann, der zwei Minuten hinter Dally am Stephansdachstuhl durchs Ziel lief. „Ich bin total überwältigt und überrascht. Es ist das i-Tüpfelchen auf eine Wahnsinnssaison“, strahlte der Triathlet von TriSpeed Herscheid nach seinem größten Erfolg. „Bis zum Bärenberg habe ich mich unheimlich gequält, aber dann lief es. Mein Ziel war es, den zehnten Platz aus dem Vorjahr und meine Zeit von 1:34 zu verbessern. Ich bin total happy“, so der Feuerwehrmann aus der Ebbegemeinde, der nur eine Woche zuvor für die Feuerwehr bei einem Lauf ebenfalls Zweiter wurde, doch der P-Weg Vizemeister zählt natürlich viel mehr. 

Dritter über den Halbmamathon wurde Andre Löher aus Meschede. Bei seinem zweiten Start in Plettenberg ging es nach Platz vier im Vorjahr nun aufs Podest. „Es waren perfekte Bedingungen. Einfach super“, so der 27-Jährige. Nach genau 1:35 Stunden traf auch schon die schnellste Dame des Feldes, Sabine Duck aus Düsseldorf, ein. Bei der P-Weg Premiere lief die 32-Jährige gleich zum Sieg und war total begeistert. „Das ist hier eine wunderschöne Strecke und eine perfekte Organisation. Vielen Dank“, sagte Duck, die bei ihrem Debüt gleich in der Kombiwertung an den Start ging. 

„Ich habe jetzt richtig viel Spaß und freue mich auf morgen“, so Duck nach ihrem Laufsieg. Hinter Duck liefen Irene Winkemann aus Aachen (1:37:04) und Karen Güde (1:42:37) auf die Plätze. Rund eine halbe Stunde vor den Halbmarathonis trafen bereits die schnellsten Marathonläufer ein und waren gleich etwas verwirrt, ob der schnellen Laufzeit. Mit 2:55:47 Stunden blieb der für das Iserlohner Triathlon Team startende Altenaer Jörg Kowalke unter der Drei-Stunden-Marke. „Es war durchweg ein toller Lauf“, so Kowalke. 

Kurz vor dem Ziel zweifelten die Läufer, ob die Wegführung so korrekt war oder ob die Strecke verkürzt wurde. Platz zwei belegte Andreas Feldmann aus Meinerzhagen (3:00:27) vor Andreas Stader (3:00:57). Eine P-Weg Kennerin und Vorjahressiegerin lief auch in diesem Jahr als schnellste Frau über die Marathondistanz ins Ziel. Carmen Otto aus Lennestadt hatte nach 3:33 Stunden knapp 20 Minuten Vorsprung vor der Zweitplatzierten Conny Dauben aus Sprockhövel (3:51) und Astrid Hellner aus Attendorn (3:55) und war, wie die meisten Teilnehmer, voll des Lobes über die Strecke, die Organisation und die Unterstützung an der Strecke. 

„Ein dickes Lob an die Organisation und die vielen Leute an der Strecke“. „Wir liefern uns immer ein kleines Duell um die schnellste Zeit. Diesmal war Hubertus am Ende schneller“, beglückwünschte die Herscheiderin Tina Knipp Hubertus Braun, den schnellsten Halbmarathon-Walker. Gerade einmal eine halbe Minuten trennten die schnellste Frau im Feld vom schnellsten Walker, der nach 2:40:21 Stunden im Ziel eintraf

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