Ganz dickes Brett für die Rot-Weißen

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Mit Ottfingen wartet eine hohe Hürde auf Gürkan Besirlioglu (rechts) und Co.

Lüdenscheid -  „Die Bretter, die wir bohren müssen, werden nicht dünner, sondern dicker“, sagt Trainer Thomas Dregger. Das Hinrundenrestprogramm des Fußball-Bezirksligisten Rot-Weiß Lüdenscheid hat es in der Tat in sich. Und am Sonntag (14.30 Uhr, Nattenberg-Kunstrasen) kommt mit dem SV Ottfingen das „Team der Stunde“.

Von Jörg Hellwig

Der Landesligaabsteiger hat nach kapitalem Fehlstart in die Saison (vier Niederlagen in Folge) die Kurve gekriegt und ist mit seiner verkappten Landesligatruppe (Trainer Mounir Saida brachte eine handvoll Akteure von der U 23 aus Siegen mit an den Siepen) inzwischen auf Rang zwei gestürmt. Zuletzt gab’s sechs Siege in Folge, nach fünf Erfolgen ohne Gegentor am Wochenende im Verfolgerduell gegen den bisherigen Tabellenzweiten aus Freudenberg (2:1) wieder den ersten Gegentreffer.

„Ein ganz starker Gegner“, blickt Thomas Dregger auf die Halbe, Valido, Andreas Weber und Co., die bislang erst zwölf Gegentreffer kassierten, will und wird sich mit seiner Mannschaft aber nicht verstecken. „Das wird schwer, aber wir wollen den Dreier. Und schließlich sind wir zu Hause auch noch ungeschlagen“, verweist er auf eine durchaus breite Brust seiner Truppe, die allerdings neben Schönrath, Maas, Izgi, Haering und Rizzi mit dem gesperrten Tuz (gelb-rot plus Sondereintrag) eine Offensivtrumpfkarte ersetzen muss.

Dennoch möchte Dregger am 4-4-2-System festhalten, könnte wie schon nach Dezimierung bei der 0:2-Niederlage in Gerlingen auf Routinier Lars Scheerer in der Spitze zurückgreifen, auch wenn dadurch das zentrale Mittelfelderfolgsduo Scherer/Sommer gesprengt wird. „Wir werden alles versuchen, um die Punkte am Nattenberg zu behalten“, verspricht „Dreggi“ den Fans viel RWL-Feuer.

RWL: Brackmann, Reich – Vassos, Sattler, Dunkel, Katsaros, Besoirlioglu, Carbotta, Sommer, El Hadje, Urbas, Scheerer, Platt, Jindou, Seckin

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