Mit dem VfB Altena wird zu rechnen sein

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VfB-Trainer Fitim Zejnullahu begrüßte beim Trainingsauftakt die Neuzugänge (hinten von links) Philipp Knittel, Tim Dlugolentzki sowie (vorne von links) Dominik Franz, Koray Serin und Rinor Ademi.

Altena - Braungebrannt und sichtlich gut gelaunt verließ Fitim Zejnullahu als erstes den Kabinentrakt am Pragpaul. „Schön, dass es wieder los geht. Die Vorfreude auf die neue Saison ist groß“, sagte der tiefenentspannte Coach des Fußball-A-Kreisligisten VfB Altena beim Trainingsauftakt am Mittwochabend.

Wenige Minuten bevor es auf die Kunsthalme ging, hatte der Übungsleiter aus Werdohl die erste Ansprache an seine Mannen gerichtet. Mittendrin die vier externen Neuzugänge, mit deren Verpflichtung die Burgstädter ein deutliches Signal an die Konkurrenz funkten.

Vom Ligarivalen FC Phoenix Halver wechselte Mittelfeldmotor Dominik Franz ins Reineckestadion. Der Linksfuß zählt fraglos zu den technisch versiertesten Kreativköpfen des Kreisoberhauses und soll das Offensivspiel ebenso beleben wie Tim Dlugolentzki. Letztgenannter kickte ebenso wie Defensiveckpfeiler Koray Serin zuletzt für Bezirksliga-Absteiger FSV Werdohl II.

Als Allrounder gilt Rinor Ademi, der in der Winterpause der vergangenen Saison vom Riesei zum TuS Neuenrade gewechselt war und nun beim VfB eine neue Herausforderung sucht.

„In den nächsten Wochen gilt es, die vier Neuen schnellstmöglich zu integrieren. Das wird allerdings kein Problem sein. Die Jungs kennen sich ja alle“, betonte Zejnullahu. Am Ball war beim Aufgalopp auch Antreiber Daniel Crummenerl, der nach monatelanger Verletzungspause vom Arzt „grünes Licht“ bekommen hat und wieder voll durchstarten will.

Noch kein Thema sind indes die langzeitverletzten Akteure Mete Firat, Alexander Schillo und Niko Nikolaides. „Firat wird nach seinem Kreuzbandriss die Hinrunde ausfallen. Mit Schillo rechne ich in zwei bis drei Monaten. Bei Nikolaides geht es hoffentlich schneller“, so Zejnullahu, der für den zur SpVgg Nachrodt gewechselten Torhüter Sebastian Psotta Ersatz im eigenen Unterbau gefunden hat. Aus der VfB-Jugend wird Keeper Philipp Knittel der „Back up“ für Stammkeeper Lars Nielsen.

Ein konkretes Saisonziel wollte Fitim Zejnullahu beim Aufgalopp noch nicht formulieren. „Wir wollen besser abschneiden als in der letzten Saison, als wir Fünfter geworden sind“, sagte der Werdohler dann aber doch noch mit einem schelmischen Lächeln.

In den ersten Einheiten werden die Burgstädter im Ausdauerbereich arbeiten und wohl öfter an der Fuelbecker Talsperre zu finden sein als am Pragpaul. „Danach folgt Sprint- und Krafttraining, bevor wir uns ans Spielerische machen“, so Zejnullahu.

Ihr erstes Testspiel bestreiten die Blau-Weißen am 18. Juli beim Bezirksligisten SG Hemer, tags darauf folgt das Gastspiel beim SV Affeln. Weitere Testspielgegner sind der SSV Kalthof (26. Juli), RSV Meinerzhagen (29. Juli) und der FC Altena 69 (2. August). Im Rahmen der offiziellen Saisoneröffnung steigt am 8. August dann das Blitzturnier mit den Bezirksligisten TuS Plettenberg und RW Lüdenscheid im Reineckestadion.

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