Kampfsport

Vorfreude auf die Kingz Fight Night

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Bereit für die Kingz Fight Night (von links): Sergej Poschiwajlov, Max Ochremenko, Djavid Ibrahimli und Sergej Odenbach freuen sich auf die Veranstaltung in der Schützenhalle am Loh.

Lüdenscheid – Die Anspannung ist den beiden Kickboxern noch nicht anzumerken. Max Ochremenko und Djavid Ibrahimli vom You Can Gym Lüdenscheid sind knapp anderthalb Wochen vor der „Kingz Fight Night“ (23.11./Schützenhalle am Loh) noch tiefenentspannt und konzentrieren sich eher auf das von Sergej Poschiwajlov anberaumte Training in den Trainingsräumen des You Can Gym (Lösenbacher Landstraße 140).

Poschiwajlov ist nicht nur der Vorsitzende des You Can Gym, sondern gemeinsam mit seinem Partner Sergej Odenbach auch der Organisator des Box-Events, das zum insgesamt fünften Mal in der Bergstadt stattfindet. Während Odenbach für die Gästebetreuung zuständig ist, fällt das sportliche Segment in den Aufgabenbereich von Poschiwajlov. Zudem wird es bereits ab den Nachmittagsstunden ein buntes Rahmenprogramm geben. „Wir haben bei den 20 Kämpfen insgesamt Athleten aus fünf Nationen dabei: Deutschland, Russland, Niederlande, Mazedonien und Frankreich. Wir wollten ein möglichst breites Spektrum abdecken, sodass die Zuschauer bis zum Ende mitfiebern und für alle Fanlager etwas dabei ist“, erklärt Poschiwajlov.

Ibrahimli kämpft um Gürtel und Preisgeld

Mit Ochremenko und Ibrahimli kommen zwei der 20 Kämpfer aus dem eigenen Boxstall. Während der 14-jährige Ochremenko in diesem Jahr seine ersten Wettkämpfe bestreitet und in der Schützenhalle bei einem Vorkampf im K 1 im Ring steht, wird Ibrahimli um einen extra für den Abend angefertigten Gürtel und ein Preisgeld in Höhe von 1500 Euro für den Sieger kämpfen. Dafür müsste der 24-Jährige drei Duelle an diesem Abend gewinnen. Eine große Herausforderung, der sich der in der Endphase seiner Ausbildung zum Werkstoffprüfer stehende Ibrahimli gerne stellt: „Durch die Prüfungen und das Training habe ich derzeit kaum Freizeit. Aber das nehme ich gerne in Kauf, ich werde mein Bestes geben und versuchen, den Titel zu holen. Das Preisgeld ist ein zusätzlicher großer Anreiz.“

Auch Ochremenko freut sich auf das Event, für das Nachwuchstalent wird es das erste Mal sein, dass er vor einer großen Kulisse in den Ring steigt. „Noch bin ich nicht nervös“, sagt Ochremenko glaubhaft, aber Poschiwajlov fügt ergänzend an: „Das kommt unmittelbar vor dem Kampf. Das ist auch wichtig, um die richtige Spannung zu haben.“ Der Teenager wird bei seinem Kampf einen Gesichtsschutz tragen, zudem sind nur Körpertreffer erlaubt, der Kopf darf nicht attackiert werden. Die Kampfzeit beträgt zwei mal drei Minuten. Bei Ibrahimli ist die Kampfzeit dreimal drei Minuten.

Ehrenpreis für einen Wettkämpfer

Doch das ist für den Athleten kein Problem, vielmehr bricht für ihn nun die härteste Phase der Vorbereitung an, bis zum offiziellen Wiegen einen Tag vor dem Kampf, welches im Brauhaus Schillerbad stattfindet (22.11., ab 19 Uhr), muss der Meinerzhagener noch fünf Kilo verlieren. „Das strengt mich mehr an als das tägliche Training, aber es muss sein“, weiß der Kickboxer. In den Tagen vor dem Wiegen heißt es daher: Viel Ausschwitzen und extra Gewichte anlegen.

 Eine weitere Besonderheit wird der nach dem letzten Kampf verliehene Ehrenpreis für einen der Athleten sein. „Wir haben uns in den vergangenen Tagen überlegt, diese Idee noch mit aufzunehmen, um einen weiteren Anreiz zu schaffen. Das muss nicht unbedingt ein Gewinner sein, sondern einer, der der Jury ganz besonders ins Auge gefallen ist, weil er oder sie sich besonders angestrengt und das Publikum begeistert hat“, erklärt Poschiwajlov. Der Sieger des Ehrenpreises erhält eine ansprechende Trophäe – ein besonderer Anreiz für die Fighter an diesem Abend.

Tickets sind im Brauhaus Schillerbad zum Preis von 35 Euro erhältlich, an der Abendkasse kosten die Tickets 40 Euro.

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