4. NRW-Landesturnfest

Schwestern-Quartett beim Jahnkampf

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Vielseitige Schwestern: Nadine, Yvonne, Julia und Sofie Waimann.

Hamm – Die Jahnkämpfe gehören zu Turnfesten dazu, doch auch die Mehrkämpfe, die zu Ehren von „Turnvater“ Friedrich Ludwig Jahn seit 1952 diesen Namen tragen, haben schon bessere Tage erlebt. Die Teilnehmerzahlen sind überschaubar.

Am TuS Grünewald liegt das nicht. Der Verein aus Lüdenscheid um seinen rührigen Trainer Gerhard Garske gehört zu den Jahnkampf-Stammgästen bei Turnfesten. In Hamm warteten die Sauerländer mit einer Besonderheit auf: Der TuS brachte bei den Jahnkämpfen gleich vier Schwestern an den Start – die Schwestern Waimann. 

Sofie (20) bringt schon viel Erfahrung mit in diesem Wettkampf, der zu je einem Drittel aus Turnen, der Leichtathletik und dem Schwimmen besteht. Sie hat sich schon für nationale Meisterschaften qualifiziert und teilgenommen. 

„Das muss diesmal nicht sein“, sagt Sofie am Rande des Wettkampfes im Jahnstadion und lacht: Die Älteste der Schwestern gibt zum einen ihre Premiere in der Frauen-Hauptklasse, steht zum anderen im Medizin-Studium vor dem Physikum, da haben andere Dinge Priorität, ist der Trainingsumfang nicht so hoch. 

Die jüngeren Schwestern Nadine (18), Yvonne und Julia (beide 15) haben zuletzt dreimal pro Woche geturnt, dazu je eine Einheit im Schwimmen und der Leichathletik absolviert. Auch sie stellten in Hamm ihre Vielseitigkeit im Wettkampf unter Beweis. 

Übrigens nicht nur im Jahnkampf: Nadine macht am Freitag mit einem Pokalwettkampf im Turnen weiter, Yvonne und Julia helfen als Kampfrichter beim Wahlwettkampf. Und wenn das alles geschafft ist, dann will das Quartett auch noch bei den Schwimmstaffeln des Turnfestes ein schlagkräftiges Staffelteam abgeben...

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