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Nocke sieht auch positive Erkenntnisse - Drei Spiele im HSG-Trainingslager

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Von: Axel Meyrich

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Verlangte seiner Mannschaft mit drei Spielen an zwei Tagen eine Menge ab: Stephan Nocke, Trainer von Handball-Landesligist HSG Lüdenscheid. © Machatzke

Lüdenscheid - Die Landesliga-Handballer der HSG Lüdenscheid haben ein Intensiv-Wochenende mit Trainingslager und drei Testspielen hinter sich gebracht. Trainer Stephan Nocke war nicht vollends zufrieden, sah aber auch positive Aspekte.

Drei Spiele, drei Niederlagen – doch die nackte Bilanz stand für Handball-Landesligist HSG Lüdenscheid am zurückliegenden Intensiv-Wochenende nicht im Vordergrund. Vielmehr wollte HSG-Chefcoach Stephan Nocke zum einen sein Team physisch fordern, zum anderen weiter am taktischen Feinschliff arbeiten. Am Ende beider Tage standen sowohl Licht als auch Schatten. 

Beim Dreier-Turnier der SG Unna/Massen hatten die Bergstädter gegen Neu-Verbandsligist HSG Hohenlimburg, der sich von den Gastgebern im Auftaktspiel 16:16-Remis getrennt hatte, zunächst gut mitgehalten. Dann war es vor allem HSG-Spielmacher Felix Bauer, der immer wieder für seinen Kreisläufer vorbereitete – eine Achse, die die Nocke-Sieben an diesem Tag nicht zu verteidigen wusste. Dennoch: Die Sechs-Tore-Niederlage fiel am Ende etwas zu hoch aus. 

Gar nicht zufrieden waren die HSG-Offiziellen dann mit dem zweiten Auftritt gegen den Landesliga-Aufsteiger SG Unna/Massen. Gegen die Gastgeber, die mit einem qualitativ breit besetzten und körperlich präsenten Rückraum antraten, genügten die Sauerländer nur in den ersten zehn Minuten dem eigenem Anspruch. Dann sorgte eine 0:5-Serie für den 9:14-Pausenrückstand. Fortan war es um die Moral der HSG geschehen. „In Sachen Einstellung war das im Zweikampfverhalten gar nichts mehr“, kommentierte Team-Manager Michael Mirus die 19:27-„Klatsche“ nüchtern. 

Am Sonntag folgte dann eine Trainingseinheit mit anschließendem 3x20-Minuten-Test beim ambitionierten Landesligisten SC Münster 08. Am Ende hieß es aus HSG-Sicht zwar 16:30, doch gerade im ersten Drittel (6:8) gab es viele gute Ansätze zu sehen, ehe die körperlich überlegenen SCer davonzogen.

Das Wochenende in der Statistik: 

HSG Lüdenscheid – HSG Hohenlimburg 18:24 (8:12) – HSG-Tore: Jung (3), Linde (2), De Bie (1), Bieker (2), Pennekamp (5), Hahn (3), Ritthaler (1), Gruber (1)
SG Unna/Massen – HSG Lüdenscheid 27:19 (14:9) – HSG-Tore: Schmidt (2), Jung (2), Plischka (1), De Bie (1), Bieker (1), Pennekamp (9), Hahn (3)
SC Münster 08 – HSG Lüdenscheid 30:16 (8:6, 22:13) – HSG-Tore: Schmidt (1), Jung (1), Linde (1), Hahn (4), De Bie (3), Plischka (3), Pennekamp (3)

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