HSV Werdohl unterliegt Recklinghausen mit 31:33

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Benjamin Pelzer zieht ab, Marc Bardischewski und Oliver de Liello versuchen vergeblich, das 33:30 des HSC zu verhindern.

Werdohl - In der ersten Halbzeit habe der Innenblock gegen das effektive Kreisläuferspiel des HSC Eintracht Recklinghausen nicht gut gestanden, das Spiel der HSV Werdohl/Versetal habe lethargisch und lustlos gewirkt, begann Kai Henning, Trainer des Handball-Verbandsligisten, seine Anlayse der 31:33 (13:16)-Heimniederlage.

Zwar lagen Bardischewski und Co. zur Pause mit drei Toren zurück, verloren war zu diesem Zeitpunkt aber noch lange nichts. Die HSV kämpfte sich nicht nur wieder heran, beim 21:20 durch Nils Scheuermann (37.) übernahmen die Gastgeber sogar die Führung. Letztlich reichten die Bemühungen der Werdohler nicht aus, dem favorisierten, aber ersatzgeschwächten HSC die Zähler streitig zu machen.

Zum einen gelang es der HSV nicht, ein emotioales Feuer zu entfachen. „Wir hätten einen Funken benötigt, dann wäre auch das Publikum da gewesen“, meinte Henning. Zum anderen machte die eine oder andere Entscheidung der Unparteiischen der HSV das Leben schwer. „Das haben sogar die HSC-Spieler so gesehen“, gab Henning Aussagen des Gegners wieder. Ein Punkt wäre gerecht gewesen, meinte der HSV-Coach.

Nachdem Scheuermann Werdohl in Führung geworfen hatte, folgte ein offener Schlagabtausch. Bis zum 25:24 (45.) trafen die Kontrahenten im Wechsel. Dann markierte Witkowski, den die Gastgeber in dieser Phase nicht in den Griff bekamen, das 25:25 und läutete damit die entscheidende Phase ein. Mit einem frechen Leger münzte Spielmacher Schomburg eine Marke zum 25:26 um, ehe Tesch zum 25:27 nachlegte. De Liellos Anschlusstreffer (50.) stoppte zwar den HSC-Express, dichter als bis auf einen Treffer (letztmalig beim 30:31, 57.) kamen Bardischewski und Co. aber nicht mehr heran.

Einen Ballverlust wegen eines Missverständnisses nutzte Recklinghausen zum 30:32. Dann blieb Lengelsen im HSC-Innenblock hängen. Die Antwort in Form des 30:33 (60.) ließ alle Hoffnungen auf einen Heimsieg zerplatzen.

Während in Halbzeit eins beim HSC viel über den Kreis gelaufen sei, ließen in der entscheidenden Phase HSC-Lenker Schomburg und die Rückraumschützen ihre Qualitäten aufblitzen, so Henning. Den elften Tabellenplatz behauptete die HSV trotz der Niederlage, weil der ASV Hamm II seine Begegnung gegen Höchsten absagte. - Von Markus Jentzsch

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