Starker Lüling reicht TS Evingsen nicht

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Alexander Lüling machte eine starke Partie im Rückraum. Seine Leistung allein aber reichte der TSE nicht, um beim Tabellenzweiten zu punkten.

Hagen - Da wäre deutlich mehr drin gewesen: Gegen einen keineswegs übermächtigen TuS 03 Hagen ließ Handball-Bezirksligist TS Evingsen am Samstagabend trotz guter Besetzung leichtfertig Zählbares liegen, unterlag beim Tabellenzweiten verdient mit 26:32 (11:14) und hinterließ einen sichtlich angefressen Trainer Boris Heinemann.

Gründe für die vollkommen unnötige fünfte Niederlage gab es gleich mehrere. Zum einen bekam die Turnerschaft in der Deckung fast über die kompletten 60 Minuten den bulligen Hagener Rückraumlinken Darko Vipic sowie die Truß-Brüder Jannick und Cedrik einfach nicht in den Griff, obwohl Heinemann im Vorfeld vor exakt jener Achse der kompakt verteidigenden Wehringhauser gewarnt hatte. Zum anderen verstrickten sich die Burgstädter im Angriff oft in Einzelaktionen, schlossen mehrmals (zu) früh und wenig präzise ab.

Mit einer Ausnahme: Alexander Lüling machte eine bärenstarke Partie, traf aus dem Rückraum zehn Mal ins Schwarze und ließ TuS-Torhüter Daniel D‘Agata auch bei allen vier Siebenmetern keine Chance.

Ein starker Lüling und die gut parierenden Torhüter Prinz und Hoinka aber waren schlichtweg zu wenig, um gegen die eingespielte Paukstadt-Sieben für Zählbares infrage zu kommen. Lediglich in den ersten fünf Minuten der ersten sowie in den ersten vier Minuten der zweiten Halbzeit ließ die TSE, bei der erstmals Interims-Rückkehrer Matthias Schuff auf der Platte stand, ihr Können aufblitzen. Nach einer 3:0-Führung (4.) verloren die Evingser aber schnell den Faden, kassierten zu einfache Gegentore und lagen beim 6:7 (15.) erstmals zurück. Der 11:14-Rückstand zur Pause ließ dennoch alle Möglichkeiten für Durchgang zwei.

Der Begann aus TSE-Sicht optimal. Binnen vier Minuten hatten die Gäste zum 15:15 ausgeglichen. Warum es die Turnerschaft danach mit der Brechstange versuchte, blieb ihr Geheimnis. Der TuS hingegen blieb seiner einseitigen Linie treu, setzte sich mit einer 3:0-Serie über 18:15 und 22:18 (46.) entscheidend ab und brachte den Vorsprung ungefährdet ins Ziel.

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