Bei Altherren-Titelkämpfen wird jeder Platz ausgespielt

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„Glücksfee“ Julia Kettwichter loste die Endrunden-Gruppen aus, Altherrenspielleiter Frank Schwarzelühr führte akribisch Buch.

KREISGEBIET -  Die Gruppen sind ausgelost, die Spiele können beginnen: Am Donnerstagabend stellte Altherren-Spielleiter Frank Schwarzelühr im Vereinsheim des LTV 61 am Lüdenscheider Honsel endgültig die Weichen für die Endrunde der Altherren-Kreishallenmeisterschaften der Fußballer.

Die Titelkämpfe richtet am Samstag, 1. März, der Titelverteidiger TuS Neuenrade ab 14 Uhr in der Sporthalle Niederheide aus. Dort werden in zwei Vierergruppen zunächst über jeweils einmal zwölf Minuten im Modus „jeder gegen jeden“ gespielt, bevor es im K.o.-System mit Überkreuzvergleich der jeweiligen Gruppenersten weitergeht, die Teilnehmer an großem und kleinem Finale ermitteln. Schwarzelühr wies ausdrücklich daraufhin, dass in Abstimmung mit dem Pokalsponsor jede Endrundenplatzierung ausgespielt wird, sich die beteiligten Klubs nicht etwa auf ein Neunmeterschießen einigen können. Mit der Maßnahme sollen Halle gefüllt und Stimmung erhalten bleiben. Nach Erfahrungen der vergangenen Jahre stößt die lange Turnierdauer allerdings nicht unbedingt nur auf Gegenliebe.

Wie dem auch sei: Julia Kettwichter fischte als „Glücksfee“ interessante Konstellationen schon für die Gruppenspiele aus dem Lostopf, vermied den unbeeinflussbaren „Supergau“ für Veranstalter TuS Neuenrade, der eine Gruppe mit beiden Werdohler Nachbarn gefürchtet hatte. Nunmehr spielen in Gruppe A die Oldies von TuRa Brügge, von der FSV Werdohl II, Titelverteidiger Neuenrade und der LTV 61. In die Gruppe B wurden TuS Grünenbaum II (als einziger Klub bei der Auslosung entschuldigt nicht vertreten), der Schlesische SV Lüdenscheid, den Schwarzelühr als Neuling unter den Altherren-Kickern besonders begrüßte, VfB Altena und FSV Werdohl I gelost.

Breiten Diskussionsraum über die Auslosung hinaus nahm bereits der Feldpokal der Altherren ein. Schwarzelühr verwies dabei auf einen engen Zeitrahmen, denn auf Geheiß des Großsponsors werden Kreis-Pokalfinale und das Endspiel der Altherren an einem Ort hintereinander ausgetragen. Und vorbehaltlich der Entwicklung im weiteren Pokalverlauf und in der Kreisliga-A-Meisterschaft, die im Zweifelsfall Vorrang genießt, war das Finale für den 14. Juni terminiert worden. Am 12. und 15. Juli stehen aber die Aufstiegsspiele des A-Ligameisters gegen den Vizemeisters des Kreises Siegen-Wittgenstein auf der Saisonlegende. Jörg Hellwig

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