Fußball, Bezirksliga 4

Trennung von Acar und Gültekin

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Für Tufan Kirci (rechts) und den TuS Neuenrade lief es zuletzt in beide Richtungen des Spielfeldes nicht mehr.

Neuenrade – Vier Niederlagen in Folge, 2:12-Tore – die erste sportliche Krise in der laufenden Saison ist beim TuS Neuenrade nicht mehr wegzudiskutieren. Und da zugleich im Tabellenkeller fleißig gepunktet wurde, ist das einstmal schöne Polster des Aufsteigers auf den ersten Abstiegsplatz vor dem sonntäglichen Hinrunden-Finale gegen den TuS Sundern (14.30 Uhr, Waldstadion) auf einen Zähler geschrumpft.

Ließen sich die Niederlagen gegen Fretter, Hüingsen und Arpe-Wormbach noch damit erklären, dass es zum damaligen Zeitpunkt starke Kontrahenten aus den Top 4 waren, so tat das letztwöchige 0:3 beim bis dato punktgleichen SV Oberschledorn/Grafschaft richtig weh. Und das Match hatte auch personelle Konsequenzen: Denn von Refik Acar und Umut Gültekin, die zum Kader gehörten, aber nicht eingesetzt wurden, hat sich der Verein mit sofortiger Wirkung getrennt. „Es gab unterschiedliche sportliche Einschätzungen“, so Trainer Abi Ouhbi.

Abwehrarbeit steht im Fokus

Im Klartext: Das Duo war mit seinen Spielanteilen nicht zufrieden, hat das wohl auch im Training zum Ausdruck gebracht. „Gewisse Strömungen habe ich einfach nicht mitbekommen, da ich beruflich bedingt und aufgrund meiner Trainerfortbildung nicht regelmäßig die Einheiten leiten konnte. Ich hoffe aber, dass jetzt Ruhe einkehrt und wir uns auf das Wesentliche konzentrieren können“, möchte der Übungsleiter die Durststrecke („Von einer Krise will ich nicht reden“) so schnell wie möglich beenden.

 Und das Wesentliche für ihn ist, den Schnitt von mehr als drei Gegentoren pro Spiel zu senken. „Es sind immer andere Leute, denen die Patzer unterlaufen. Von daher muss einfach im Kollektiv besser verteidigt werden. Die Ausfälle in diesem Bereich von Fabrice Kele und Sahin Murat tun einfach weh“, hofft Ouhbi, morgen zumindest einen der beiden angeschlagenen Leistungsträger wieder einsetzen zu können. Denn gegen den Rangvierten aus Sundern (Ouhbi: „Vor der Saison mein Aufstiegsfavorit Nummer eins“) kommt geballte Offensivpower auf die Hönnestädter zu, die Curcio und Co zuletzt beim 6:0 gegen Langscheid eindrucksvoll untermauerten. „Wir spielen in unserem Wohnzimmer, müssen einfach mit allen Mitteln versuchen, Sundern so weit wie möglich von unserem Tor wegzughalten“, ist das für Ouhbi die Basis.

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