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Mit neuem Duo nach Ostwestfalen

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Die Baskets um die Youngster Isenberg (l.) und Zimmermann (r., Nr. 13) reisen am Samstagabend zum Tabellensechsten TSVE Bielefeld.
Die Baskets um die Youngster Isenberg (l.) und Zimmermann (r., Nr. 13) reisen am Samstagabend zum Tabellensechsten TSVE Bielefeld.

LÜDENSCHEID – Die Baskets Lüdenscheid bleiben sich im neuen Jahr treu: Auch vor dem dritten Spiel des Jahres am Samstagabend beim Tabellensechsten der 2. Regionalliga, TSVE Bielefeld (Beginn 20 Uhr), hat sich bei den Bergstädtern das Personal-Karussell erneut gedreht. Diesmal mit positiven Folgen. Die Baskets haben Zuwachs vom abstiegsbedrohten Erst-Regionalligisten Velbert Baskets, bei dem nach dem dritten Trainerwechsel binnen einer Spielzeit die Lage unruhig ist, bekommen.

Zum einen kehrt Rafael Czekalla zu den Baskets zurück. Der 25-jährige Kiersper spielte vor drei Jahren schon einmal eine knappe Saison für die Bergstädter, hat auch schon Engagements in der Iserlohner Jugend und bei der BG Hagen hinter sich. Der 2,04 Meter große Center soll sich in Lüdenscheid diese Position mit Max Zimmermann teilen. Neben Czekalla kommt auch Dimitry Simanovic aus Velbert in die Bergstadt. Der 20-Jährige stammt aus Hagen, ist u.a. gemeinsam mit Max Lüke für den Bundesliga-Nachwuchs von Phoenix auf Korbjagd gegangen. „Ein Flügelspieler mit viel Zug zum Korb“, freut sich Baskets-Coach Amir Hujic, „mit den beiden haben wir nun ein sehr junges Team für die Zukunft, das in der Rückrunde wachsen soll.“

Eine Hiobsbotschaft hatte der Coach allerdings auch zu verkraften: Martin Luczak ist neuerlich umgeknickt und wird aufgrund einer starken Bänderdehnung vier Wochen lang ausfallen. So führt der erfahrene Importspieler Vid Zarkovic in Ostwestfalen ein ansonsten blutjunges Team an. Wenngleich der Tabellendritte beim -sechsten gastiert, sind die Rollen klar verteilt. „Natürlich sind wir klarer Außenseiter, zumal die Neuen erst einmal bei uns trainiert haben“, sagt Hujic. Der Coach hat sich mit der neuen Situation allerdings arrangiert – Priorität hat, dass die jungen Spieler Erfahrungen für die Zukunft sammeln.

Thomas Machatzke

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