Eishockey

Regenerieren als Hauptaufgabe

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Für Verteidiger Dieter Orendorz und die Roosters soll die Negativserie von acht Niederlagen in Folge am Freitagabend im Heimspiel gegen die Aug sburger Panther enden.

Iserlohn – Erstmal regenerieren. Das war das Wichtigste in dieser Woche am Iserlohner Seilersee. Bei aller Analyse der sportlichen Situation und der darüber zurecht angeklungenen Unzufriedenheit auch innerhalb der Kabine, war Cheftrainer Jamie Bartman vor allem darauf bedacht, die Akkus wieder aufzuladen, um keine weiteren Verletzungen zu riskieren.

Dank einer ganz normalen Trainingswoche war das denn auch kein Problem. „Aber es war wichtig, denn die letzten Wochen mit drei Reihen waren anstrengend“, unterstreicht auch Stürmer Jake Weidner. Der Rest der Woche war insbesondere darauf fokussiert, eigene Problembereiche anzusprechen, Lösungen zu finden und die im Training auch einzustudieren. „Mehr Tore zu schießen, ist und bleibt eine unserer maßgeblichen Herausforderungen, daran haben wir auch ganz intensiv gearbeitet“, so Weidner weiter.

Man muss kein Prophet sein, um zu vermuten, dass das Trainerduo Bartman/Hommel der eigenen Mannschaft weitere einstudierte Spielzüge mit auf den Weg gegeben hat, die in bestimmten Situationen umgesetzt werden sollen. Normalerweise gibt es diese Momente hauptsächlich in Bully-Situationen, aber natürlich auch in Überzahl – insbesondere dann, wenn man mit zwei Spielern mehr auf dem Eis unterwegs ist. „Natürlich sprechen wir immer wieder über diese Momente. Auch die Spieler können Ideen entwickeln und sie in unsere taktischen Systeme einfließen lassen“, sagt Bartman. Gerade das Spiel seiner Mannschaft in doppelter Überzahl hat er am vergangenen Wochenende kritisiert, sogar öffentlich, allerdings ohne Namen zu nennen. Gut ist zumindest die Nachricht, dass die Roosters mit zwei Rückkehrern rechnen dürfen und damit ein Spiel mit vier Reihen möglich sein dürfte. Louie Caporusso rückt genauso in den Kader der Sauerländer zurück wie Daine Todd. Damit stehen mindestens sechs Verteidiger und, sollte es bei Travis Turnbull keine bösen Überraschungen mehr geben, elf Stürmer zur Verfügung.

So müssten zwar einige Jungs Doppelschichten fahren, aber das ist unvermeidbar. Gegen die Augsburger Panther am Freitag (19.30 Uhr, Eissporthalle am Seilersee) und am Sonntag in Ingolstadt (14 Uhr) warten dann auch zwei Mannschaften mit Top 6-Ambitionen, die den Sauerländern alles abverlangen wollen.

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