Kewitsch und Schuster als SGKM-Trumpfkarten

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Ihre Paraden zogen dem TV Wanne den Zahn: SGKM-Torfrau Verena Schuster.

Kierspe - Neue Hoffnung für die Handballerinnen der SG Kierspe-Meinerzhagen im Landesliga-Abstiegskampf: Mit dem 28:22 (14:15) gegen den TV Wanne 1885 feierten die SG-Frauen ihren dritten Saisonerfolg.

Von Marcus Kleinhofer

„Ein schmutziger Sieg“, konstatierte Trainer Ralf Kaschube nach umkämpften, aber spielerisch wenig ansehnlichen 60 Minuten von beiden Seiten, war aber überglücklich über die im Vorfeld nicht unbedingt einzuplanenden Zähler.

Aber die Gastgeberinnen, die mit Stephanie Kowitz und kurzfristig auch Jill Hoffmann zwei weitere Leistungsträgerinnen ersetzen mussten, begannen sehr engagiert und erarbeiteten sich bis zur zwölften Minute eine 8:6-Führung. Doch Wanne hielt noch einmal dagegen und konnte die Partie trotz der alles überragenden Kiersper Rückraumschützin Jana Kewitsch, die gleich 18 Mal – darunter drei Mal per Siebenmeter – erfolgreich war, bis zum Seitenwechsel zum 15:14 noch einmal drehen.

Nach Wiederbeginn aber dann stach auch eine zweite SG-Trumpfkarte: Torfrau Verena Schuster raubte den Gästen aus dem Revier mit tollen Paraden am laufenden Band auch noch den letzten Nerv, so dass die Kaschube-Schützlinge nach Rückeroberung der Führung (16:15, 39.) nunmehr eindeutig den Ton angaben, ihren Vorsprung bis zum Schlusspfiff kontinuierlich ausbauten und so am Ende auch den womöglich noch wichtigen direkten Vergleich für sich entschieden.

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