Christian Hommel jetzt auch offiziell als Sportler Leiter inthronisiert

Wer geht? Wer soll bleiben? Roosters stellen weitere personelle Weichen

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Top-Skorer Jon Matsumoto (rechts) bekam von den Iserlohn Roosters ein Angebot für die neue Saison unterbreitet. 

Iserlohn – Wer geht? Wer soll bleiben? Die Iserlohn Roosters haben weitere personelle Weichen für die neue Saison gestellt und entsprechende Fakten präsentiert. Außerdem wurde Christian Hommel jetzt auch offiziell als Sportler Leiter inthronisiert. Der Name des neuen Trainers wurde indes noch nicht bekanntgegeben. Alle Infos hier

Christian Hommel ist in seiner Karriere kein Eishockeyspieler für die leisen Töne gewesen. Christian Hommel war Klartext, meist schwarz oder weiß. Aber er hat nie zu den Menschen gehört, die kein klares Konzept hatten – für das eigene Leben und die ihm übertragenen Aufgaben. 

Das wird sich auch in seinem neuen Job als Sportlicher Leiter, verantwortlich für Nachwuchs und DEL-Mannschaft der Iserlohn Roosters, nicht ändern. Er ist die entscheidende Instanz.

„Ich trete in wirklich große Fußstapfen. Ich sage nicht, dass ich alles weiß, aber ich habe viele Freunde und bald ein Team um mich herum, dass mich bei meiner Arbeit unterstützen wird“, so Hommel.

Nur die Erfahrung fehlt Hommel

Der Ex-Stürmer ist nicht mangels Alternativen zum Sportchef geworden. „Er hat unser Anforderungsprofil erfüllt. Einzige Ausnahme, die Erfahrung, aber das bedeutet ja nicht, dass man einem Menschen dennoch keine Chance gibt, wenn er bereit ist, hart zu arbeiten. Er wird ein Team bekommen, das ihm hilft, die Arbeit zu meistern, er aber wird die letztendlichen Entscheidungen treffen“, unterstreicht sein Chef Wolfgang Brück.

Der weist zwar auch daraufhin, dass Hommel noch lernen muss, seine Emotionen besser zu kontrollieren, aber er will vor allem neben den sportlichen Qualifikationen auch einen Kommunikator. Den Roosters wurde in den letzten Jahren immer von den eigenen Anhängern vorgeworfen, schlechte Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. 

Brück bekräftigt es, sagt aber auch: „Unsere Verantwortlichen im sportlichen Bereich müssen aber auch Dinge sagen, damit wir sie nach außen kommunizieren können. Wir waren zu selten auch mal gewillt, etwas Negatives zu sagen, Konsequenzen zu ziehen.“

Hommel bringt die Andeutungen seines Chefs klar auf den Punkt. „Der Verein, die Organisation, stehen über allem. Das Logo vorn auf der Brust ist wichtiger als der Name auf dem Rücken.“ Klare Kante. Das soll, geht es nach Hommel, klare Umsetzung finden. 

Charakterstärke gefragt

Nicht der beste Spieler soll zukünftig verpflichtet werden, sondern der, der am besten zu den Sauerländern passt: „Wir haben Jungs mit durchgezogen, von denen wir uns hätten vielleicht trennen müssen“, ist Charakterstärke für ihn ein ganz wichtiges Argument.

Hier gibt es den Kader 2018/19 der Roosters

Klare Gedanken hat Hommel auch beim Anforderungsprofil für den neuen Coach. Der muss deutsch sprechen und zwei klare Regeln leben: „Der Trainer diktiert nicht die Tradition und nicht, wer auf dem Eis steht. Er muss mit den Jungs arbeiten, mit denen wir wollen, dass er arbeitet.“

Das sind die Fakten zum Personal

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