Fußball, Landesliga

El Alami wechselt nach Wenden

+
Im Sommer 2017 kehrte Redouane El Alami (rechts) von RW Lüdenscheid zurück zur FSV, die er nun in Richtung Ligarivalen VSV Wenden wieder verlassen wird.

Werdohl – Am Sonntag trug er die Kapitänsbinde, gewann trotz der 0:4-Heimniederlage gegen den SV Hohenlimburg das Gros der Zweikämpfe und spulte einmal mehr ein hohes Laufpensum im Mittelfeld ab. Er, das ist Redouane El Alami. Der Führungsspieler der FSV Werdohl hat eine überzeugende Saison gespielt, genießt innerhalb des Werdohler Landesliga-Teams großes Ansehen. Was die Zuschauer im letzten FSV-Heimspiel dieser Serie aber noch nicht wussten: Es war El Alamis letzter Auftritt am Riesei.

Am Montagmittag bestätige FSV-Sportchef Carsten Minker, was die Spatzen am Sonntag vom Dach des Klubheims gepfiffen hatten. Redouane El Alami bricht seine Zelte im Lennetal ab und wechselt zur Saison 2019/20 zum Ligarivalen VSV Wenden. „Wir hätten Redouane natürlich sehr gerne behalten. Dass er uns verlassen wird, es tut uns sportlich wie menschlich auch weh“, sagt Carsten Minker, der den Wechsel des torgefährlichen Mittelfeldspielers zum Tabellenzwölften des aktuellen Landesliga-Klassements aus rein sportlicher Sicht nicht nachvollziehen kann: „Aber wir müssen diese Entscheidung so akzeptieren.“

Schüngel vor LTV-Rückkehr, Sarantidis auf dem Sprung

Entschieden hat sich auch André Schüngel – und zwar gegen die FSV. Der Stürmer, der im Sommer vergangenen Jahres vom A-Kreisligisten LTV 61 gekommen war, verletzungsbedingt in der Hinrunde lange ausfiel und in der Rückrunde nicht so zum Zuge gekommen ist wie erwünscht, kehrt dem Vernehmen nach zurück zum LTV, der in der Kreisliga A noch um den Klassenerhalt zittert.

 Im Sturm der FSV kam Schüngel in dieser Saison nicht an Apostolos Sarantidis vorbei, der im vergangenen Jahr aus Griechenland nach Werdohl gekommen war und die Offensive der Lennetaler auf Anhieb belebte. Mit 19 Toren ist „Apo“ erfolgreichster FSV-Schütze, bringt mit seinen erst 20 Jahren große Qualität mit und hat freilich mit seinen Leistungen das Interesse anderer Klubs geweckt. Und es deutet derzeit einiges darauf hin, dass Sarantidis die FSV nach nur einer Saison verlassen wird. „Wir würden sehr gerne mit ihm verlängern. Es sieht aber so aus, dass Apo etwas Neues machen möchte“, sagt Carsten Minker, der zusammen mit dem zukünftigen Cheftrainer Fitim Zejnullahu nichts unversucht lassen wird, um den grimmigen Griechen doch noch von einem Verbleib am Riesei zu überzeugen. „Stand heute“, sagt Minker dennoch, „läuft die Planung leider ohne ihn“. In Verbindung gebracht wird Sarantidis mit dem Westfalenligisten SG Finnentrop/Bamenohl, doch auch eine Rückkehr des Griechen in sein Heimatland ist dem Vernehmen nach nicht gänzlich auszuschließen.

Ein Fragezeichen gibt es zudem hinter der sportlichen Zukunft Daniel Dintingers. Der Verteidiger, der im vergangenen Jahr den Weg vom TuS Plettenberg zur FSV gefunden hatte und auf Anhieb den Sprung in die Stammformation von Marco Polo und Nils Böttcher geschafft hatte, wird vom Westfalenligisten FC Iserlohn um Sportchef Uli Sauerborn umworben. Doch auch der designierte Landesliga-Meister SV Hohenlimburg soll inzwischen seine Fühler nach Dintinger ausgestreckt haben. „Die endgültige Entscheidung ist noch offen“, meint Carsten Minker, der mit Dintinger ein „positives Gespräch“ geführt habe und inständig darauf hofft, den Defensiveckpfeiler für ein weiteres Jahr im FSV-Dress überzeugen zu können. Schon länger als Abgänge fest stehen Alexander Schmale, Simon Felbick (beide FC Iserlohn), Marco Polo, Murat Kaya (beide SV Hohenlimburg), Matthes Schröder (TuS Langenholthausen), Georgios Kalaitzis u

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare