Entspannung pur bei Rot-Weiß Lüdenscheid

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Führungstreffer trotz muskulärer Probleme: RWL-Angreifer Semir Tuz traf in dieser Szene per Kopf nach feiner Öztürk-Flanke zum 1:0 gegen Drolshagen.

Lüdenscheid -  Am Nattenberg kann wieder für die neue Saison geplant werden: Nach dem dritten Sieg in Folge beim 2:0 gegen den SC Drolshagen hat Fußball-Bezirksligist Rot-Weiß Lüdenscheid seinen Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz neun Spiele vor Saisonende auf neun Punkte ausgebaut.

Von Jörg Hellwig

„Wenn wir jetzt gegen die FSV Werdohl II am Sonntag noch punkten, sind wir auf jeden Fall durch“, ist Trainer Robert Krumbholz sicher, dass der Sprung auf Platz sieben kein Zufall, sondern vielmehr das Resultat beständiger Leistungssteigerung ist, die für den Saisonendspurt selbstbewusst macht. „Wir schauen zwar nur von Spiel zu Spiel, aber wenn wir gegen Werdohl gewinnen, gehen wir mit breiter Brust in die Spitzenspiele“, sagt Krumbholz und meint das darauffolgende „Knüllerpartien-Trio“ in Attendorn, gegen den Stadtnachbarn SCL und in Kierspe.

„Wichtig ist, dass wir nicht nur gewonnen haben, sondern beide Spiele auch völlig verdient“, sieht Krumbholz personelle Alternativen – selbst der lange verletzte Piero Rizzi feierte ein Kurzcomeback – als einen wichtigen Grund, vor allem aber die Bestätigung der Trainingseindrücke.

„Es machen alle Fortschritte“, freut sich Krumbholz vor allem, dass auch die Außenverteidiger, Youngster Georgios Vassos und Baris Öztürk, diesmal über weite Strecken überzeugten, Letzterer nach Anlaufschwierigkeiten in Halbzeit zwei zudem mit feiner Flanke den Führungstreffer vorbereitete. Auch Vassos, genauso mit leichten muskulären Problemen in die Partie gegangen wie Lars Scheerer und Semir Tuz, hatte vor allem starke Szenen bei den allerdings begrenzten Offensivvorstößen als starker Flankengeber aus dem Lauf.

Die leichten Blesssuren des Trios machte Krumbholz auch dafür verantwortlich, dass RWL nicht so hoch und aggressiv presste wie vor Wochenfrist in Klafeld-Geisweid. „Und da Drolshagen in den ersten 20 Minuten noch gut verschoben hat, haben wir uns zunächst noch schwer getan“, bilanzierte Krumbholz, bemängelte letztlich aber nur die schwache Abschlussquote seiner Kicker, die mindestens ein halbes Dutzend Tore hätten erzielen müssen.

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