Handball

Nach TSE-Rückzug: So reagiert die HSG Lüdenscheid

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Stephan Nocke (mitte) soll seine Mannschaft auf die kommende Saison vorbereiten. Dabei soll ein großes Augenmerk auf der Fitness liegen.

Lüdenscheid - Nachdem sich die TS Evingsen dazu entschieden hat trotz der durch das Coronavirus bedingten Möglichkeit des Klassenerhalts in die Bezirksliga zu gehen (wir berichteten), reagiert nun die HSG Lüdenscheid. 

Im Gegensatz zur TS Evingsen haben sich die Verantwortlichen der HSG Lüdenscheid dazu entschieden, sollte die laufende Spielzeit abgebrochen und ohne Absteiger gewertet werden, den Ligaverbleib wahrzunehmen. 

„Wir wollen die Chance ergreifen und im Fall der Fälle in der Landesliga bleiben“, sagt Felix Kroll, einer von zwei sportlichen Leitern der HSG. Die Planung für eine weitere Landesliga-Saison, die es ohne die Corona-Pandemie höchstwahrscheinlich nicht gegeben hätte, laufen derweilen auf Hochtouren. Mit Julius Hahn hat nun auch der letzte fragliche Spieler aus dem aktuellen Kader seine Zusage für die kommende Saison gegeben. 

Spielt auch in der kommenden im Rückraum der HSG: Julius Hahn.

Somit steht Niclas Beckmann als einziger Abgang fest. „Wir sind sehr froh, dass der Kader so zusammen bleibt“, sagt Kroll „Wir sind momentan noch mit zwei, drei potenziellen Zugängen in Gesprächen. Die Konkurrenz ist in unserer Region allerdings sehr groß, weshalb der Markt für uns relativ rar ist.“ Als positives Zeichen sieht er die Rückkehr von Justin Jung an, der als junges Talent in die Bergstadt kommt. 

Felix Kroll sieht die HSG für die Zukunft besser aufgestellt.

Um in der kommenden Spielzeit erfolgreicher zu sein – aktuell hat die HSG lediglich einen Pluspunkt auf der Habenseite – will man aus den Fehlern vergangener Tage lernen, die aus Sicht der sportlichen Leitung und des Trainerteams erkannt wurden. „Wir haben schon in der Vorbereitung, auch bedingt durch Verletzungen, einige Dinge nicht so umsetzen können“, sagt Kroll. Dabei geht es um die taktische Ausrichtung, aber auch die Fitness, an der mit Trainer Stephan Nocke akribisch gearbeitet wird. 

Für die Vorbereitung ist beispielsweise ein großes Trainingslager geplant, um dann in der nächsten Spielzeit auch sportlich den Klassenerhalt zu schaffen.

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