Für die Highlander wird's langsam wieder ernst

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Freut sich auf die Zusammenarbeit mit seinem "alten Spezi" Toni Fonso: Highlander-Coach Carsten Lang.

Lüdenscheid - Es ist weder Ausverkauf, noch Ende einer bislang schon erfolgreich verlaufenden Sportlerkarriere: Jonas Mohr, Goalie beim Inline-Skaterhockeyerstligisten Highlander Lüdenscheid, erwartet in Kürze lediglich sein neues Torhüterset. Via Facebook versuchte der Nationaltorhüter nun, Fängerset, Schoner und Co an den Mann zu bringen. Das alte Material hat erfolgreiche Zeiten miterlebt. An diese will Mohr anknüpfen.

 Mit neuem Material, vielen neuen Mitspielern und einem neuen Trainer. Nach einem leichten Aufgalopp in dieser Woche starten die Highlander in der kommenden Woche offiziell in die Vorbereitung auf die neue Spielzeit.

Nach einer recht turbulenten Saison mit zahlreichen Höhen, aber auch vielen Tiefen vor allem zu Saisonbeginn, haben die „Schotten“ seit dem Spätsommer 2016 den Spaß wiederentdeckt – und krönten eine starke Aufholjagd mit dem erneuten Einzug ins Play-Off-Halbfinale, in dem freilich der spätere Vizemeister aus Kaarst nach drei Duellen Endstation war. Weit fortgeschrittene Gespräche um eine sportliche Fusion mit den Mendener Mambas wurden danach jäh beendet, gleichwohl schloss sich danach ein Spieler-Sextett aus der Hönnestadt plus Trainer Toni Fonso dem Kreisrivalen aus der Bergstadt an.  Für den bisherigen Mittrainer Stephan Mayer war hingegen Schluss: Den Essener zog es zurück in die Heimat.

 Vor allem von der neuen Kadervielfalt und dem neuen Gespannpartner verspricht sich der verbliebene Trainer Carsten Lang viel. „Durch die Neuzugänge sehe ich uns sowohl in puncto Quantität, als auch Qualität sehr gut aufgestellt“, sagt der Iserlohner, der nach der Übernahme des Teams im Sommer „den Spaß wiedergefunden hat, das Team zu betreuen.“

Abgänge haben die Lüdenscheider mit Ausnahme des Niederländers Andri Salomonson bislang nicht zu beklagen, „daher richtet sich das Augenmerk darauf, die Neuen zu integrieren“, so Lang, der neben den Trainingseinheiten Gelegenheit bei den Vorbereitungsturnieren in Duisburg am 28. Januar sowie im Februar in Köln sieht. Zudem soll noch ein Test anstehen. Zeit genug also, um bis zum Saisonstart am 4. März gegen Iserlohn im BGL richtig an den Stellschrauben zu drehen.

 „Allerdings kennen sich die Jungs ohnehin alle untereinander“, sieht Lang keine allzu großen Hindernisse bei der Eingewöhnung. Phasen wie in der vergangenen Saison, als die Highlander zum Teil verletzte Akteure aus Spielermangel auf die Bank beordern mussten, um die nötige Mindestanzahl zu erreichen, sollen deshalb der Vergangenheit angehören.

„Auch Tim Bruch hat signalisiert, wieder einzusteigen“, gibt es sogar einen weiteren unerwarteten Neuzugang. Auch im Trainerstab hat sich etwas bewegt: Neben einer neuen Betreuerin freut sich Lang vor allem auf Toni Fonso. „Toni und ich haben ein enges Verhältnis und kennen uns von klein auf. Unser Ziel war es immer, was zusammen zu machen.“

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