Wenig überzeugender Lüdenscheider Heimerfolg

Hatte als einer der Väter des Lüdenscheider Sieges gut lachen: Torwart Jörn Bahr. Foto: Krüger

Lüdenscheid - Wenig überzeugend sammelte Handball-Landesligist HSG Lüdenscheid gegen den Tabellenletzten HSG Wetter/Grundschöttel zwei Punkte. 26:22 (13:11) gewannen die Hausherren in der BGL-Halle.

Von Jörg Hellwig

Dabei leisteten sich die Nebert-Schützlinge einen kapitalen Fehlstart. 0:3 stand es nach sieben Minuten, ehe Benedikt Walter das erste Tor für die Bergstädter gelang. Einen Gäste- und einen weiteren Walter-Treffer später stand ein 2:4 auf der Anzeigetafel, dann hatte Wetters Ruben Köhrer seinen großen Auftritt: Erst traf er per Tempogegenstoß zum 2:5, dann wurde ihm beim Anwurf für Lüdenscheid, als er selbst beim Zurücklaufen gerade die Mittellinie passierte, der Ball von unkonzentrierten Gastgebern wie auf dem Silbertablett serviert. Drehung „auf dem Bierdeckel“, erneuter Antritt Richtung Tor, Wurf – 2:6 nach 10:57 Minuten. Entnervt nahm Lüdenscheids Coach Detlev Nebert eine Auszeit.

Die richtigen Schalter umgelegt

In dieser Auszeit wurden dann bei den Hausherren die richtigen Schalter umgelegt: Jörn Bahr ersetzte Marvin Kapp im Tor, Sören Miossec kam immer in der Defensive – so starteten die Blau-Gelben einen 6:1-Lauf, der ihnen die erste Führung durch Walter (8:7, 18.) einbrachte.

Torwart Goldkuhle muss im Feld aushelfen

Nach der Pause spielte eigentlich alles den Sauerländern in die Karten: 14:11 durch Daniel Kahlstadt nach Wiederanpfiff, dann rote Karte gegen Wetters Kai Reuter nach grobem Foulspiel (32.). Die personell gebeutelten Gäste hatten danach nur noch sieben Feldspieler zur Verfügung, von denen Handge auch noch angeschlagen war, so dass der etatmäßige Torwart Stefan Goldkuhle im Feld eingesetzt wurde. Gegen dieses Rumpfteam setzte sich Lüdenscheid auf 19:11 ab (40.), sah auch beim 21:14 (48.) wie der sichere Sieger aus. Doch als beim Heim-Team „Benno“ Walter sowie Justus Jaschke geschont wurden, gab es einen Bruch im Spiel. Beim 22:19 durch Sebastian Braune (55.) war es wieder spannend – Nebert schickte Walter und Jaschke zurück aufs Parkett und mit den je sechsfachen Torschützen wurden die zwei Punkte letztlich doch noch eingefahren.

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