Fußball

Mustafa Tekir: Das erste von drei Modulen ist geschafft

Zwei Staffelleiter im Gespräch
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Mustafa Tekir (rechts, hier mit Frank Schwarzelühr im Staffelleiter-Gespräch) ist dabei, das DFB-Staffelleiterzertifikat zu erwerben.

Mustafa Tekir ist einer von 13 Westfalen beim Pilotprojekt „DFB-Staffelleiterzertifikat“. Den ersten Teil dieser besonderen Ausbildung hat er geschafft.

Kreisgebiet – Normalerweise ist Mustafa Tekir auch über seinen Beruf hinaus ein vielbeschäftigter Mann. Schiedsrichter, Staffelleiter der Kreisliga B, Super-User fürs DFB-Net, Vorsitzender des Ausschusses für Qualifizierung/ Vereins- und Kreisentwicklung und Stellvertretender Kreisvorsitzender im Fußballkreis Lüdenscheid, dazu noch Staffelleiter der Bezirksliga-Staffel 5 sowie Mitglied des Verbands-Fußball-Ausschusses (VfA).

Aufgrund der Corona-Pandemie aber ruhen die Tätigkeiten des Multi-Funktionärs aus Herscheid seit Wochen und Monaten ganz oder in großen Teilen.

„Ich passe regelmäßig den Spielplan meiner Ligen für den Fall, dass es doch noch einmal losgehen sollte, an. Natürlich tauscht man sich in unregelmäßigen Abständen telefonisch oder in Videokonferenzen mal aus, mit dem Kreisvorsitzenden Klaus Scharf sowie Georg Heimes, Vorsitzender des Kreisfußball-Ausschusses, habe ich mich einmal in der Geschäftsstelle getroffen – viel mehr aber war und ist nicht“, sagt der 42-Jährige.

Mustafa Tekir: Das erste von drei Modulen ist geschafft

Beschäftigung hat ihm seit Januar allerdings der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) verschafft. „Ich bin gefragt worden, ob ich an einem Pilotprojekt des Deutschen Fußball-Bundes teilnehmen möchte, das in mehreren Landesverbänden angeboten wird. Und da habe ich spontan zugesagt“, gibt Mustafa Tekir unumwunden zu, dass er sich auch ein wenig geschmeichelt und geehrt fühlte.

Anfang Januar ist im Rahmen des Masterplans Amateurfußball das Projekt „DFB-Staffelleiterzertifikat“ angelaufen, mittlerweile hat Tekir wie weitere zwölf Mitstreiter und Mitstreiterinnen aus Westfalen das erste von insgesamt drei Modulen absolviert. Das stand im Zeichen des Slogans „Fachkompetenz“, im wöchentlichen Rhythmus waren diverse Aufgaben über eine Kommunikationsseite des DFB abzuarbeite. Dazu gehörten unter anderem das Anlegen eines Profils über das Selbstverständnis und Beschreiben der Aufgaben eines Staffelleiters, Verbandsstrukturen, die Satzung und Ordnung, Organisation von Staffeltagen, Regularien des Spielbetriebs und das DFB-Net.

Es ging es um konstruktive Kritik von uns Teilnehmern, wie man gewisse Dinge bzw. Abläufe noch optimieren kann. Insgesamt war dieser erste Teil eine sehr gute Sache, es ist auch noch keiner abgesprungen.

Mustafa Tekir (Multifunktionär)

Jede Ausarbeitung eines Themas wurde nach einer Woche per Videokonferenz mit einem Referenten besprochen, Noten bzw. Beurteilungen gab es nicht. „Vielmehr“, erklärt Tekir, „ging es um konstruktive Kritik von uns Teilnehmern, wie man gewisse Dinge bzw. Abläufe noch optimieren kann. Insgesamt war dieser erste Teil eine sehr gute Sache, es ist auch noch keiner abgesprungen.“ Abgeschlossen werden sollte der erste Block in der ersten März-Woche eigentlich mit einer Präsenzveranstaltung in Kaiserau, was aufgrund der jeweils gültigen Corona-Schutzverordnungen aber noch nicht möglich war.

Weiter gehen soll’s ab dem 12. April, wobei noch unklar ist, ob zunächst die Medien- oder Sozialkompetenz auf dem Programm steht. Klar ist nur, dass diese Blöcke zeitlich kürzer sind als das erste Modul – und dass der Herscheider definitiv weitermachen wird auf dem Weg zum DFB-Staffelleiterzertifikat.

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