Bei der HSG muss alles passen

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Gegen Halingen will die HSG Lüdenscheid wieder punkten.

Lüdenscheid - Abschluss der „Mendener Wochen“ und die Aufgaben werden nicht einfacher für Handball-Landesligist HSG Lüdenscheid.

Im Gegenteil: Mit dem TV Westfalia Halingen kommt am Samstagabend (19.15 Uhr, Sporthalle am Stadtpark) einer der absoluten Topfavoriten in die Kreisstadt.

Nur um einen Zähler hatte das Team von Trainer Christian Gutzeit in der Vorsaison das Titelrennen gegen Aufsteiger Hohenlimburg verloren, vielleicht um jenen Punkt, den Halingen schon früh in der Saison am zweiten Spieltag in Lüdenscheid beim 36:36 hatten liegen lassen. Ein Resultat, das zeigt, dass auch gegen die Westfalia mit Rückendeckung etwas drin ist, doch HSG-Trainer Volker Schnippering blickt verständlicherweise nicht zurück, sondern nach vorn: „Bei uns muss schon alles zusammenpassen, wenn wir gegen Halingen punkten wollen, das ist ein bärenstarker Gegner“, zollt er dem bereits im Vorjahr sehr harmonisch wirkenden Gast viel Respekt. Bei aller Ausgeglichenheit und Ruhe im Nordkreis-Team ragt dennoch das Rückraumtrio heraus. Liga-Torschützenkönig Dennis Bichmann ist als Linkshänder Schrecken aller Torhüter, aber auch Mittelmann Roman Warland und der Halblinke Robert Ammelt strahlen enorme Torgefahr aus, hinzu kommt mit Christian Manger auch noch ein Kreisläufer, der ebenfalls über sich hinauswachsen kann, wenn er einen Lauf hat.

Das lässt einiges an Arbeit für die Defensive der HSG erwarten, doch davor ist Trainer Schnippering nicht unbedingt bange. „Unsere Abwehr steht gut, hat durch Stefan Froitzheim noch einmal enorm an Qualität hinzugewonnen, wir haben nicht umsonst die zweitwenigsten Gegentore kassiert“, sieht der Trainer des aktuellen Tabellenvorletzten eher Probleme in der Offensive. Da vermisst er noch eine echte Leitfigur, die Feld Tempo und Rhythmus vorgibt, auch einmal einen Gang zurückschaltet, wenn’s erforderlich ist.

Gerade gegen Halingen müssen aber auch ohne Kahlstadt (Karriereende), Miossec, Elverfeld (verletzt), Jaschke (beruflich verhindert) und möglicherweise Füller (Folgen einer Gehirnerschütterung) alle übrigen Akteure förmlich übers sich hinauswachsen, wenn die HSHG nicht wieder mit leeren Händen dastehen will.

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