Hellas trennt sich von Konstantinidis

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Nicht mehr Trainer der Hellenen: Niko Konstantinidis. 

Lüdenscheid – Paukenschlag beim Fußball-A-Kreisligisten SV Hellas Lüdenscheid gerade einmal eineinhalb Wochen vor der Saisonfortsetzung mit dem Platzderby gegen den Nachbarn LTV 61: Niko Konstantinidis ist ab sofort nicht mehr Trainer der abstiegsbedrohten Griechen, die Aufgabe übernehmen bis zum Saisonende die Spielerroutiniers Baris Moumin und Dino Minacapilli.

„Das ist keine Entscheidung gegen Niko, wir gehen nicht im Bösen auseinander, wir haben ihm vielmehr sogar einen ‘Aufstieg‘ zum Sportlichen Leiter angeboten“, erklärte Hellas-Präsident Filippos Parlakoglou und bedauert: „Niko hatte sich ein paar Tage Bedenkzeit erbeten, dann aber entschieden, dass das keine Aufgabe ist, die er ausfüllen möchte.“

Die Gründe für die Trennung zum ungewöhnlichen Zeitpunkt nach rund dreimonatiger Spielpause sind vielschichtig: „Das enttäuschende Abschneiden der Mannschaft, die schwachen Leistungen, der Tabellenstand und die schlechte Trainingsbeteiligung“, zählt der Präsident auf, und betont nochmals: „Daran ist gewiss nicht Niko hauptschuldig, da müssen sich auch die Spieler an die eigene Nase fassen. Aber so konnte es einfach nicht mehr weitergehen. Deshalb mussten wir jetzt ein Zeichen setzen und eine Umstrukturierung vornehmen, um den SV Hellas wieder auf Kurs für eine sportlich erfolgreiche Zukunft zu bringen“, erklärte Parlakoglou.  Und die Führung der Hellenen ist überzeugt, dass die beiden Routiniers Moumin und Minacapilli ihre Teamkollegen für die Restspielzeit aufrütteln und mit ihnen gemeinsam den Weg aus dem Tabellenkeller antreten können.

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