Ingo Vogler zufrieden an der Côte d’Azur

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Erfolgreich an der Côte d’Azur (von links): Johannes Kirchhoff, Elmar Grimm, Gustav Edelhoff und Ingo Vogler.

Schalksmühle -   Mit einem hervorragenden fünften Platz bei den GT3-Fahrzeugen und dem siebten Gesamtrang endete das erstmals ausgetragene 24h-Rennen auf dem französischen Circuit Paul Ricard für den Schalksmühler Ingo Vogler.

Nach 553 Runden (also 3 232,63 Kilometern) lenkte Johannes Kirchhoff (Iserlohn) sehr zum Jubel seiner Teamkollegen Gustav Edelhoff (Hemer), Elmar Grimm (Münster) und Ingo Vogler den Mercedes-Benz SLS AMG GT3 über die Ziellinie. „Mit dem Rennverlauf und dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden“, sagte Vogler. „Danke an alle, die dazu beigetragen haben.“

Der nur einen Steinwurf von der Côte d’Azur entfernte Rennkurs stellte hohe Anforderungen an Mensch und Material. Vogler: „Bei bis zu 32 Grad Außentemperatur hatten wir im Cockpit annähernd 70 Grad. Das ging an die Substanz. Man musste während der Fahrt viel trinken und während den Pausen die Akkus volltanken.“

Vom ersten Meter an untermauerte die Sauerländer Mannschaft ihre Ambitionen. Startfahrer Edelhoff hielt sich taktisch klug aus allen Zweikämpfen heraus und machte sich gleich in den „Top 10“ breit. „Bei 58 Startern ist die nur 5,8 Kilometer lange Strecke natürlich voll. Man musste schon sehr aufpassen, um in keine Kollision verwickelt zu werden.“ Als zweites übernahm Grimm, der im Qualifying für die zehntbeste Zeit gesorgt hatte. „Unsere Taktik ging gut auf. Wir fuhren konstant und schnell. Unser Mercedes lief wirklich wie das berühmte Schweizer Uhrwerk. Auf der Strecke ging es sehr fair zu.“

Nach Sonnenaufgang lag das PoLe-Team auf dem fünften Gesamtrang hinter vier anderen GT3-Fahrzeugen, die sich ausnahmslos mit mindestens einem Profi-Rennfahrer verstärkt hatten. Vogler: „Die Nacht verlief gut, und somit konnten wir uns dort vorne etablieren. Von mir aus kann es jetzt so bleiben, dann hätten wir das für uns Maximale erreicht.“

Defekthexe schlägt doch noch zu

Zweieinhalb Stunden vor Schluss schlug dann aber doch noch die ‘Defekthexe’ zu: Die linke Antriebswelle musste erneuert werden. Nach 20 Minuten Standzeit ging die Jagd weiter. „Das kostete uns leider zwei Plätze im Gesamtklassement, aber zum Glück keinen in der Klasse.“

Als Kirchhoff nach 24 Stunden das schwarz-weiß-karierte Tuch sah, war die Freude im PoLe-Team und bei der Einsatzmannschaft von Car Collection groß. Bis auf das kleine Malheur mit der Antriebswelle lief alles nach Plan. Die perfekte Vorbereitung des Flügeltürers in Verbindung mit den fehlerfreien Leistungen der Fahrer, der ausgeklügelten Rennstrategie und den 21 erstklassigen Boxenstopps bildeten die Eckpfeiler für das hervorragende Ergebnis.

Das nächste 24h-Rennen zur Creventic-Serie findet vom 4. bis 6. September auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona statt. Das PoLe Racing Team möchte dann an das gute Ergebnis aus Südfrankreich anknüpfen. - Jörg Ufer

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