Motorsport: Langstreckenmeisterschaft

Erfolgserlebnis für Holthaus

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Endlich etwas Zählbares für Gerrit Holthaus: Trotz erheblicher technischer Probleme im Training fuhr der Lüdenscheider beim 4. Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring in der Gruppe H bis 2000 ccm auf Platz zwei.

Kreisgebiet - Endlich einmal ein Happy-End für Gerrit Holthaus: Beim vierten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring fuhr der Lüdenscheider auf den zweiten Platz in der Gruppe H bis 2000 ccm.

Nach zwei Ausfällen und einem problemreichen Rennen freute sich der 34-Jährige jetzt umso mehr über das Erfolgserlebnis. „Ich bin so froh, endlich mit einem zählbaren Ergebnis das Ziel zu sehen“, sagte Holthaus. Dabei hatte es im Qualifying zunächst gar nicht gut ausgesehen. Der seriennahe Motor, nach dem jüngsten kapitalen Motorschaden eingebaut, wollte nicht anspringen. 

Die Anzeige im Armaturenbrett zeigte als Fehlermeldung „keine Spannung“. Weder der Wechsel der Lichtmaschine noch von anderen Bauteilen wollten den Renault Clio zum Leben erwecken. Parallel fuhr Gerrit Holthaus mit seinem Straßen-PKW nach Euskirchen, um dort Teile eines neuen Kabelbaums zu holen. 

Kurz vor dem Ende der Startaufstellung wurde aber doch der Fehler gefunden: Ein defekter Kurbelwellensensor! Dieser wurde erneuert, Spannung wurde angezeigt und der Motor lief. Der Wuppertaler Stephan Epp fuhr mit dem Clio an das Ende des Starterfeldes, wurde aber von dort zurück in die Boxengasse geschickt. Er musste doch von dort aus, mangels Trainingszeit, das 4 Stunden-Rennen in Angriff nehmen.

„Von da lief es wirklich gut“, sagte Holthaus. „Stephan drehte Runde um Runde, und trotz des schwachen Motors konnten in der Klasse Positionen gut gemacht werden. Ich übernahm für den mittleren Teil das Cockpit, Michael Bohrer dann das Schlussdrittel. Wir sind im Ziel angekommen und dann auch noch als Zweiter von zwölf Startern. Damit hätte ich heute Morgen, wo wir im Training nicht einen Meter fahren konnten, nicht gerechnet.“ 

Für das nächste Rennen am 18. August hofft das Trio Holthaus/Epp/Bohrer, dass der neuaufgebaute Renault Clio zum Einsatz kommen kann. Holthaus: „Unser aktuelles Einsatzfahrzeug ist Stephans Renault. Dieser ist allmählich doch in die Jahre gekommen. Parallel habe ich einen neuen aufgebaut, der eigentlich zu Saisonbeginn fertig sein sollte. Bis zum 18. August wollen wir das neue Fahrzeug Fall testen und dann einsetzen.“

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