Nürburgring: Nebel sorgt für Absage

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Der Lüdenscheider Renault Clio-Pilot Gerrit Holthaus wird verfolgt von Willi Friedrichs aus Schalksmühle auf Porsche. Doch die Sicht wurde immer schlechter, ein Rennen konnte nicht stattfinden.

Kreisgebiet - Der achte Lauf der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring konnte aufgrund von starkem Nebel nicht gestartet werden.

Von Jörg Ufer

„Die Sicht war viel zu gering, als dass wir dem Start des Rennens hätten zustimmen können“, erläuterte Rennleiter Peter Bröcher, der in enger Abstimmung mit der Rennleitung, dem veranstaltenden MSC Sinzig und der VLN bis zum letztmöglichen Zeitpunkt abwartete, ehe er die Absage formulierte.

„Neben der Beeinträchtigung der Sicht für die Teilnehmer war vor allem auch die Tatsache, dass der Rettungshubschrauber unter diesen Bedingungen nicht hätte starten können, für unsere Entscheidung ausschlaggebend. Zudem sagten unterschiedliche Wetterdienste keine Besserung voraus, so dass auch ein verkürztes Rennen keine Option war.“

Am Morgen war das VLN-Zeittraining aufgrund der Witterungsbedingungen noch mit leichter Verspätung aufgenommen worden. Die Protagonisten gingen zunächst unter Gelber Flagge rund um den Grand-Prix-Kurs auf die Strecke. Zu diesem Zeitpunkt war die Sicht auf der Nordschleife noch gut. Nach rund 50 Minuten sah sich die Rennleitung dann gezwungen, das Training vorzeitig mit der Roten Flagge abzubrechen. „Von diesem Zeitpunkt an, wurde der Nebel immer stärker“, sagte Bröcher.

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