Motocross: Saisonfinale in Grevenbroich

Riepegerste: Finish auf Rang vier

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Premiere im ganz tiefen Sand: Louis Leise aus Kierspe.

Grevenbroich - Saisonfinale des Motocross-MX-Cups „im Loch“ von Grevenbroich: Bei schönem Herbstwetter und einem vollen Startgatter mit einigen Gastfahrern fand der letzte Lauf zum MX-Cup statt.

Der Lüdenscheider Julius Riepegerste ging mit vier Punkten Vorsprung als Drittplatzierter vor Justin Hei-mann in die letzten beiden Wertungsläufe der 85-ccm-Klasse. Im ersten Lauf lag der Bergstädter erst auf Rang vier – direkt hinter Heimann. Dann wurde er von Gaststarter Gyan Doensen aus den Niederlanden überholt und kam letztlich als Sechster ins Ziel. 

Beim Start ins zweite Rennen kam Riepegerste schlecht weg – zu allem Überfluss kollidierte er auch noch in der ersten Runde mit einem anderen Fahrer. Von Platz zehn aus startete er seine Aufholjagd, fuhr auf Rang sechs vor, direkt hinter Hei-mann. Dabei blieb es. Zweimal Platz sechs im tiefen Sand von Grevenbroich bedeutete Punktgleichstand in der Meisterschaftswertung. Hier mussten zwischen Riepegerste und Hei-mann die besseren Platzierungen in den Rennen während der Saison entscheiden – und hier hatte Heimann die Nase vorn. 

Riepegerste beschloss eine starke Saison auf Rang vier, freut sich jetzt noch auf den ADAC-Bundesendlauf in Dreetz (Brandenburg). Für den Kiersper Louis Leise endete die Saison auf der Strecke, auf der sie begonnen hatte. Der eigentlich geplante letzte Lauf in Grenzland war abgesagt worden. Zum ersten Mal überhaupt wurde die 65ccm-Klasse über die vollständige Sommerbahn geschickt, also auch durch den Tiefsand – und so wurden im ersten Freien Training und in der Qualifikation die gelben Fahnen permanent geschwenkt, da sich die Youngster an das schwierige Niveau erst mal gewöhnen mussten. 

Wie alle Fahrer hatte auch Louis Leise mit der Strecke seine Anfangsschwierigkeiten, allerdings machte sich seine im Vergleich zum Saisonbeginn deutlich verbesserte Fahrtechnik bemerkbar. So fuhr er im ersten Lauf auf Platz 14 und steigerte sich im zweiten auf Platz zwölf. Somit belegte er in der Jahresendwertung Platz 13 von 20 Fahren. In seiner ersten Saison in dieser Leistungsklasse hat sich der Neunjährige beachtlich gesteigert – nachdem zu Saisonbeginn sein Abstand zu den „Top 10“-Plätzen generell noch über 30 Sekunden betragen hatte, so hatte er zum Saisonende bereits in drei Wertungsläufen den zehnten Platz erreicht.

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