Motocross (MX-Cup)

Gute Generalprobe an der Mosel

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Louis Leise (rechts) musste sich in Reil erst an die Strecke gewöhnen, fuhr dann aber noch auf Platz 16 vor. 

Reil/Mosel - In Reil im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz fand am Wochenende die Fortsetzung der Saison im Motocross-ADAC-MX-Cup statt. Es war der 8. Lauf und für die vier Talente der MSF Kräwinklerbrücke das „Warm-up“ für das Heimrennen, das am Samstag am Hahnenberg steigt.

Julius Riepegerste startete auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke „Zum heißen Stein“ in den Weinbergen an der Mosel in der 85-ccm-Klasse und knüpfte an den starken Auftritt in Grevenbroich an. Im Zeittraining fuhr er auf den sechsten Platz, stürzte allerdings am Ende unsanft, ging so mit Schmerzen ins Rennen. Nach einem mäßigen Start kämpfte er sich aber noch auf den siebten Platz nach vorne. Im zweiten Lauf des Tages fuhr er hochmotiviert auf den sechsten Platz, belegte in der Wochenendwertung Rang sechs. In der Meisterschaft steht für den Bergstädter nach acht Läufen der ausgezeichnete vierte Platz zu Buche. 

Auch sein Vater Jan Riepegerste nutzte die Rennstrecke an der Mosel, um sich auf das Heimrennen in Radevormwald vorzubereiten. Im gut gefüllten Starterfeld beendete er den ersten Lauf auf Platz elf und den zweiten auf Platz neun. In der Gesamtwertung der Veteranen ist Jan Riepegerste damit aktuell Sechster. 

Der junge Kiersper Louis Leise tat sich bei schwül-warmer Witterung auf der schnellen und anspruchsvollen Strecke zunächst schwer. Im Zeittraining und Qualifying lernte er die Strecke mit ihren Bergauf- und Bergab-Sprüngen erst einmal kennen. Ziel war es, sturzfrei durchzukommen. Mit dieser Herangehensweise war er nach dem Qualifying Letzter, kämpfte sich aber in beiden Wertungsläufen in einem großen Teilnehmerfeld auf Platz 16 vor. Der Rückstand auf die „Top 10“ ist wieder ein Stück kleiner geworden. 

Janice Jarosch startete in der Damenklasse und hatte auf der Hartboden-Strecke viel Spaß. Als 24. gelang es ihr, sich für das A-Finale zu qualifizieren. Auch wenn in beiden Läufen der Start ausbaufähig war, waren es letztlich zwei gute Läufe für die Schalksmühlerin, die in der Damenwertung zweimal den vierten Platz belegte und damit sehr zufrieden war. Auch beim anspruchsvolleren LK3-Rennen am Sonntag überzeugte Jarosch und erreichte das A-Finale. Dort fuhr sie im ersten Lauf bis auf Platz 19 nach vorne – und stürzte dann beim Versuch, einen langsameren Fahrer zu überholen, rutschte so auf den 39. und vorletzten Platz ab. Im zweiten Rennen aber fuhr Jarosch auf Rang 26 nach vorne. „Ich hatte schon lange nicht mehr so viel Spaß und so geile Rennen auf dem Bike“, war die Schalksmühlerin hochzufrieden in Reil. 

Der Halveraner Max Kirchhoff fuhr in Reil in seiner Klasse auf den elften Platz und verbesserte sich in der Saisonwertung auf Rang fünf. Ganz zufrieden war er damit nicht, denn dafür waren die Starts in beiden Läufen an der Mosel zu ausbaufähig gewesen. Nach einem starken Auftritt im Training hatte Kirchhoff den dritten Platz herausgefahren – sein bestes Trainingsergebnis. Im Rennen aber verdarb er den Start und musste das Feld von hinten aufrollen – das gelang nur bis auf Rang 13. Im zweiten Lauf ein ähnliches Bild. Auch hier fiel er früh zurück, um dann bis auf Rang elf aufzuholen. Für Kirchhoff blieb die Erkenntnis, dass ein Podiumplatz möglich ist – aber nur, wenn er sich im Startbereich deutlich verbessert. J TM

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