Motocross

Ein Pokal für Julius Riepegerste

15. Platz in der Wochenend-Wertung. Max Kirchhoff.

Grevenbroich - Der fünfte Lauf des NRW-MX-Cups führte die Motocross-Szene am Wochenende noch einmal in den tiefen Sand. „Das Loch“ nennen die Motocross-Piloten den Kurs in Grevenbroich gerne, für den MX-Cup war er noch einmal umgebaut worden und mit zusätzlichen Sprüngen gespickt. So verlangte die Strecke den Fahrern alles ab, erst recht bei den hochsommerlichen Temperaturen.

Julius Riepegerste wird das Rennen trotzdem in bester Erinnerung behalten: Der Lüdenscheider gewann in der 85-ccm-Klasse erstmals einen Pokal. Nach zwei beherzten Rennen, bei denen der Fahrer der MSF Kräwinklerbrücke großen Kampfgeist ​ge​zeigt​ hatt​e, stand zweimal Rang fünf zu Buche. So machte er auch im Saison-Klassement einen schönen Sprung nach vorne​ und durfte bei der Siegerehrung einen Pokal in den Händen halten​.

Louis Leise als jüngster Starter des Quartetts vom Hahnenberg sammelt ​e​ in der 60-ccm-Klasse weiter Erfahrungen. Im Feld der 17 Fahrer wurde der Kiersper zwar zweimal nur 16., doch die Zeiten waren ​diesmal ​deutlich näher dran an den „Top 10“. Eine bessere Platzierung verhinderten für den Fahrer des SAS Racing Teams letztlich vier Stürze: Im ersten Lauf forderte der Sand zweimal Tribut, im zweiten Lauf folgte ein unverschuldeter Startunfall und am Rennende ein weiterer Sturz. Das kostete zu viel wertvolle Zeit.

Julius Riepegerste (rechts) durfte sich über seinen ersten Pokalgewinn freuen.

Der Halveraner Max Kirchhoff fuhr im Zeittraining auf den 15. Platz und qualifizierte sich damit erneut fürs A-Finale. Auf der ausgefahrenen Strecke belegte er in diesem A-Finale den 17. Platz. Im zweiten Lauf dann legte er einen schlechten Start hin, der eine ​schwere ​Hypothek war. So reichte es hier nur zum 19. Platz. In der Summe beider Rennen wurde er in Grevenbroich 15. - in der Saisonwertung liegt er noch auf dem ausgezeichneten sechsten Platz.

Fand erst im Laufe des Wochenendes ihren Rhythmus: Janice Jarosch.

Janice Jarosch aus Schalksmühle fand in der Damenklasse nur schwer ins Wochenende. Im Training suchte sie vergeblich ihren Rhythmus und verpasste das A-Finale. Im B-Finale ging es dann stetig bergauf, so dass sie in beiden Rennen als Fünfte der Damenwertung finishte. ​ ​Am Sonntag schloss sich für Jarosch noch ein weiterer Start im LK3-Rennen an: Hier lief es im Training besser, so dass die Schalksmühlerin den Sprung ins A-Finale schaffte und hier nach anstrengenden Rennen Rang 35 und Rang 28 belegte. In der Gesamtwertung der LK3 an diesem Wochenende bedeutete dies den guten 32. Platz.

​Weiter geht es nun am 9. und 10. Juni in Reil an der Mosel, ehe am 16. und 17. Juni für das Quartett aus dem märkischen Südkreis mit dem Heimrennen am Hahnenberg der Höhepunkt der Saison wartet. ​

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