Tabellenführer glänzt und schießt sich warm

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Oliver Sinn (links), der vor Timo Schönian am Ball ist, erzielte sieben der zwölf Kiersper Treffer.

Kierspe -  Regelrecht warm geschossen für die beiden entscheidenden Spiele um die Meisterschaft in der Motoball-Bundesliga Nord haben sich die MSF Tornado Kierspe bei ihrem vorletzten Heimauftritt. Den 1. MBC 70/90 Halle fertigten sie am Sonntag mit 12:0 (2:0, 4:0, 5:0, 1:0) ab, wobei die Gäste aus Sachsen-Anhalt mit zunehmender Spieldauer mehr und mehr zum Sparringpartner degradiert wurden.

Von Marcus Kleinhofer

Die Hallenser konnten den insbesondere im dritten Viertel stark aufspielenden Kierspern nur anfänglich ein ausgeglichenes Duell liefern. Nach eher behutsamem Auftakt benötigte der Tabellenführer weitere Anlaufzeit, ehe er in den Schlussminuten des Auftaktviertels einen zählbaren Vorteil erzielen konnte. Nachdem Michael Quente zuvor vier Mal gegen Pascal Loskand pariert hatte, zeigte sich Candy Häfner nach 17 Minuten bei seinem ersten Versuch gleich treffsicher und beförderte den Ball bei einem Konter ins obere kurze Eck – 1:0. Beim zweiten Treffer der Kiersper „brummte“ Halles bis dahin überzeugender Spielmacher und Ausputzer Mark Wochatz eine fünfminütige Zeitstrafe ab, während der auch Maik Reich mit einem technischem Defekt vom Platz fahren musste, weshalb Oliver Sinn beim 2:0 keinen Gegenspieler mehr vor sich hatte (20.).

Danach wurde das Kräfteverhältnis immer einseitiger, was sich im zweiten Abschnitt in einem Hattrick Oliver Sinns (22./28./33.) widerspiegelte, der jedoch nur der Auftakt für die Gala-Vorstellung der Tornados im dritten Viertel war. Nach Pascal Loskands 6:0 (36.) nutzte Sinn den vorletzten Spielabschnitt für sich als Bühne, auf deren rechter Seite er von den in dieser Phase an Selbstaufgabe erinnernden Hallensern sträflich allein gelassen wurde. Die Folge waren fünf weitere Treffer, die merklich an der Substanz der Gäste kratzten, die nach der Verletzung von Enrico Wochatz über keine Wechselmöglichkeit mehr verfügten. Es folgten einige mit Vehemenz geführte Zweikämpfe, was die Tornados jedoch nicht daran hinderte, im Schlussviertel das Dutzend vollzumachen: Candy Häfner, Schütze des ersten Treffers der Partie, zeichnete auch für das letzte Tor des Nachmittags verantwortlich.

Bei seinem Kantersieg präsentierte sich der Tabellenführer phasenweise in glänzender Verfassung, was den amtierenden Nord-Meister den Auswärtsspielen in Pattensen und Jarmen noch zuversichtlicher entgegensehen lässt.

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