Motoball-Bundesliga Nord

Tornados verpassen gegen Spitzenreiter Seelze nur knapp die Überraschung

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Eins, zwei, drei, wo ist der Ball? Bei Witterungsbedingungen wie am Samstag ist Motoball in Kierspe eine äußerst schlammige Angelegenheit. Unser Bild zeigt die Tornado-Spieler Kevin Friedrich (links) und Marcel Meier im Doppel-Duell mit den Seelzern Vygandas Zilius und Jörg Leipert.

Kierspe – Zwar hatten die MSF Tornado Kierspe gegen den 1. MSC Seelze in der Schlussphase den Sieg vor Augen, dank seiner beeindruckenden Abgeklärtheit triumphierte der Primus der Motoball-Bundesliga Nord indes auch im Sauerland und siegte mit 5:4 (2:1, 2:1, 0:1, 1:1).

Ihre vielgerühmten Abschlussqualitäten demonstrierten die Gäste gleich in der Auftaktminute: Dovydas Zilius vollendete Seelzes ersten Angriff mit dem 0:1. Dass die Partie witterungsbedingt zu einer Wasser- und Schlammschlacht avancierte, spielte gleichwohl den Kierspern in die Karten. 

Doch obwohl die Niedersachsen auf tiefem Boden nur selten schnelle Angriffe fahren konnten, waren sie ein Muster an Effizienz und erzielten nach acht Minuten in Person von Jörg Leipert auch das zweite Tor des Spiels. Die MSF Tornado zeigten sich davon jedoch unbeeindruckt. Patrick Licht verkürzte auf 1:2 (15.), und bei Pfostentreffern von Marcel Meier (10.) und Louis Heller (19.) hatten sie schlichtweg Pech. 

Auch im zweiten Viertel verteidigte Kierspe gut, agierte in der Offensive geduldig und kam durch Meier zum hochverdienten Ausgleich. Doch wie gewonnen, so zerronnen: Mit einem Doppelschlag stellte MSC-Torjäger Vygandas Zilius bis zur Halbzeitpause den Zwei-Tore-Abstand wieder her – 2:4. 

Nachdem Licht unmittelbar nach Wiederbeginn den Anschluss wiederhergestellt hatte, ließ Seelzes Treffsicherheit aber nach: Tobias Schulz und Vygandas Zilius scheiterten frei an Tornado-Keeper Dennis Kalter. Gleiches geschah indes auch auf der Gegenseite: Licht brachte einen Foulelfmeter nicht an Sujkowski vorbei (60.). 

Das Schlussviertel gehörte dann den Kierspern: Heller besorgte das 4:4 (66.), danach schnupperten die MSF Tornado am Sieg. Doch während Licht (70.) und Heller (73.) vergaben, zeigte Vygandas Zilius fünf Minuten vor dem Ende nochmals seine Klasse und erzielte das finale 4:5...

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