Motoball-Bundesliga

Tornado-Trainer Beer hört auf

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Gibt das Traineramt bei den Tornados ab: Christian Beer.

Kierspe - Nach drei Spielzeiten als Trainer der MSF Tornado Kierspe räumt Christian Beer aus freien Stücken seinen Platz auf der Kommandobrücke des Motoball-Bundesligisten. Grund: Der zeitliche Aufwand ist dem Familienvater zu hoch.

Die damit vakant gewordene Position ist noch nicht wieder besetzt; aus Reihen der Tornados ist zu hören, dass es bereits erste Gespräche gegeben habe, aber noch keine Lösung präsentiert werden könne. Christian Beer selbst blickt auf drei sportlich erfolgreiche Spielzeiten zurück, in denen der Nordmeistertitel stets zum Greifen nahe war und die Kiersper Liga-Primus 1. MSC Seelze jedes Jahr aufs Neue in Bedrängnis bringen konnten, es aber nie zum großen Wurf reichte. 

Drei Mal mussten sich die Volmestädter mit der Nord-Vizemeisterschaft begnügen. Im vergangene Jahr schaffte es das Beer-Team im ADAC-Pokal bis ins Finale, in dem es sich aber ebenfalls geschlagen geben musste. Dass es mit einem Titelgewinn nicht geklappt hat, schmerzt den scheidenden Trainer jedoch nicht sonderlich. „Ich kann auf drei intensive und erfolgreiche Jahre zurückblicken, in denen wir auch viele schwierige Situationen gut gemeistert haben“, sagt Christian Beer, der vor allem nach dem Rückzug von Pascal Loskand eine junge Mannschaft aufbauen musste, die sich im Verlauf der vergangenen Spielzeit immer mehr als Einheit präsentierte, den Favoriten aus Pattensen hinter sich ließ und Seelze die Meisterschaft bis zum letzten Spieltag streitig machte. 

Dabei legte Beer großen Wert auf Harmonie in der Mannschaft, was er abseits der Ligaspiele durch zahlreiche Aktionen bewusst förderte. Das Funktionieren als Mannschaft war dem Trainer ganz wichtig, was er stets in den Vordergrund stellte und auch als Erfolgsgarant sah. Gerade vor eigenem Publikum setzte er bewusst auf eine attraktive Spielweise: „Der Besuch der Tornado-Heimspiele soll sich für die Zuschauer lohnen“, war vielfach von ihm zu hören. So ganz möchte sich Christian Beer nun aber nicht verabschieden: „Ich habe weiterhin großes Interesse an den Tornados und werde sowohl die Mannschaft als auch den Verein unterstützen – das ist und bleibt mir eine Herzensangelegenheit!“

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