In drei Konkurrenzen bei der WM am Start

Mona Behrla peilt bei der WM in Oberhundem in drei Disziplinen jeweils Platzierungen unter den ersten 20 an.

Lüdenscheid -  Für Mona Behrla vom Ski-Klub Lüdenscheid (SKL) sind die kommenden Tage ganz besondere: Denn von Donnerstag bis einschließlich Sonntag findet in Oberhundem (Kreis Olpe) die Inline-Alpin-Weltmeisterschaft statt. Die 26-Jährige geht in drei Konkurrenzen an den Start.

Von Emanuel Holz

„Die WM ist immer ein Highlight“, freut sich Behrla auf die mit Abstand wichtigste Veranstaltung im Wettbewerbskalender. Los geht’s für die Lüdenscheiderin am Donnerstag ab 10 Uhr beim zweistündigen Training, ernst wird es mit Beginn des ersten Durchgangs im Riesenslalom eine Stunde später.

Ihre Erwartungshaltung für die drei Wettbewerbe Riesenslalom (Donnerstag, 13 Uhr), Parallelslalom (Freitag, 10 Uhr/Beginn der Qualifiaktions-Läufe) und Slalom (Sonntag, 10 Uhr), sind gering, denn das Training lief schleppend: „Ich war leider lange verletzt, denn ich hatte einen Bänderriss im Fuß. Aber bei mir geht das immer recht schnell. In jeder Disziplin ein Platz unter den besten 20, das ist mein Ziel.“ Behrla macht sich keine Illusionen, dass es selbst an einem optimalen Tag für eine Überraschungplatzierung auf dem Treppchen reichen könnte: „Die Leistungsdichte vorne ist immens. Da sind Leute dabei, die machen den ganzen Tag nichts anderes und haben viel bessere Trainingsbedingungen.“

Im im Riesenslalom – ihrer stärksten Disziplin – rechnet sich Behrla die größten Chancen auf eine gute Platzierung aus. Im Parallelslalom, für den sich die Teilnehmer über Ausscheidungs-Läufe im Duell „eins gegen eins“ erst qualifizieren, sei hingegen „viel Glück dabei“. Zudem nimmt sie in Oberhundem am Finale des Internationalen Inline Cups am Slalom-Wettbewerb teil (Samstag, 13 Uhr).

Behrla, die vor kurzem ihr Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Fern-Uni Hagen erfolgreich beendet hat, begann mit dem außergewöhnlichen Sport, um sich für die Wettbewerbe im Skifahren fit zuhalten: „Ich war früher im Kader des Westdeutschen Skiverbands und wollte den Kontakt zur Stange nicht verlieren.“

Nun liegt der Fokus auf den Inlineskates – und für ihre Leidenschaft nimmt sie widrige Trainingsbedingungen in Kauf: „Meistens trainiere ich im Industriegebiet Oeckinghausen in Halver, aber natürlich erst nach Feierabend. Weil man nicht einfach so mal eine Straße sperren kann, trainiere ich oft an den Wochenenden.“

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