Mögliches Legionellen-Risiko: HSV-Handballer treten in Bommern nicht an

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Oliver de Liello (links), Dominic Scheerer und die HSV traten die Reise zum TuS Bommern nicht an.

Witten/Werdohl - Das für Samstagabend angesetzte Spiel der HSV Plettenberg/Werdohl beim TuS Bommern in der Handball-Verbandsliga findet nicht statt. Aufgrund eines möglichen Legionellen-Risikos in der Halle entschied sich das HSV-Team, die Reise nach Witten nicht anzutreten.

Die Sporthalle in Witten ist aufgrund eines Legionellenbefalls offenbar bereits seit Wochen nur eingeschränkt zu nutzen. Das Duschen sei seit fünf Wochen nicht möglich, hieß es. Eigentlich sollten alle Beteiligten frühzeitig vom Vorstand des TuS Bommern über den Umstand informiert werden. Die HSV erhielt diese Mitteilung aber erst am Samstagmittag. 

Bommerns Trainer Ingo Brebach hatte bei der HSV nachgefragt, ob die Handballer aus dem Lennetal Bescheid wüssten. Daraufhin informierte HSV-Trainer Friedhelm Ziel seine Mannschaft, die anschließend Bedenken äußerte. „In der Kürze der Zeit waren diese Bedenken nicht aus der Welt zu räumen“, gab Ziel Inhalte der Diskussion wieder.

Konsequenz: Die Mannschaft wollte sich dem möglichen gesundheitlichen Risiko nicht aussetzen, woraufhin die Begegnung abgesagt wurde. Das Spiel wird nicht nachgeholt und folglich gegen die HSV gewertet, weil der Staffelleiter keinen Grund sah, warum nicht gespielt werden könne. Lediglich die Duschen seien nicht zu benutzen, hieß es.

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