Handball, Landesliga

HSG hat in 2. Halbzeit  Pulver verschossen

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Lars Gruber: drei Tore, aber auch drei Zeitstrafen.

Menden – Letztlich hat’s doch nicht zur Überraschung gelangt, aber zumindest 25 Minuten lang hatte Handball-Landesligist HSG Lüdenscheid bei der 24:31 (8:10)-Niederlage in der Walram-Sporthalle bei der SG Menden Sauerland Wölfe II vollauf überzeugt.

Die Hausherren, die mit Giacuzzo und Nils Flor zwei Akteure aus dem Drittligaaufgebot auf die Platte brachten, hatten die HSG ganz offensichtlich unterschätzt. Bei der überzeugten aber nicht nur die Torhüter Stute und Ferizi, sondern auch die Deckung, sodass sich der Gast absolut auf Augenhöhe mit den Nordkreis-Handballern bewegte und bis zum 8:7 auch eine Führung herausgeworfen hatte.

Nach der Halbzeit Zahn gezogen

Dass die nicht höher ausgefallen war, verdankte Menden allein Torwartroutinier Kohl, der auch Lausen einige Mal die Zähne zog. In den letzten vier Minuten von Halbzeit eins aber wurden den Gästen in der Abwehr die Beine etwas schwerer, die Gästeakteure waren entscheidende Zehntelsekunden zu langsam und haderten mit den Unparteiischen Schoumakers/Weimann, die konsequent zur Doppelbestrafung griffen: Drei Siebenmeter und zwei Zeitstrafen brachten den Gast vom Kurs – die Wefing-Truppe wechselte mit einer Zwei-Tore-Führung (10:8) die Seiten.

Und weil Strafen und Siebenmeter anhielten, die HSG zudem kein Mittel mehr gegen Drittligaspieler Luca Giacuzzo fand, war die Messe beim 18:13 (40.) praktisch schon gelesen, gingen beim Gast auch ein wenig die Köpfe nach unten. HSG-Coach Axel Schürfeld probierte noch mit einer Manndeckung gegen Giacuzzo, den Mendener Angriffsschwung einzudämmen, aber die SG nutzte im aufgebauten Angriff vorhandenen Platz zu guten Kreisläuferanspielen, häufig von Lucas Flor mit No-Look-Pässen gekonnt eingeleitet.

„Da hat man gesehen, wie gut die Mendener technisch geschult sind,“ lobte HSG-Teammanager Michael Mirus die weiter verlustpunktfreien Wölfe. Und da sich bei den Lüdenscheidern nun technische Fehler und Ballverluste häuften, liefen die Hausherren Gegenstoß auf Gegenstoß, immer wieder erfolgreich abgeschlossen vor allem über Rechtsaußen und Trainersohn Lauritz Wefing.

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