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Aufstiegsrunden: Es wird immer dürftiger

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Von: Thomas Machatzke

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Der Nachwuchs der SGSH Dragons (hier die Verbandsliga-A-Jugend) hat für alle drei männlichen und eine weibliche Altersklasse gemeldet. © Machatzke

Kreisgebiet – Am Donnerstag endet die Meldefrist für die Aufstiegsrunden der Jugendhandballer zur Saison 2019/20. Der Meldeeingang beim Jugendausschuss-Vorsitzenden des Kreises, Axel Jacobi (Erndtebrück), war bis dato ein schleppender.

Bis zum Dienstag hatten gerade einmal neun Mannschaften für fünf Altersklassen gemeldet, wobei die Meldungen zum Beispiel des TuS Ferndorf, der JSG Eiserfeld/Siegen und der HSG Lüdenscheid noch gar nicht vorlagen.

Im Bereich der männlichen A-Jugend hatten bis dahin nur die SGSH Dragons (nicht mehr als Fusionsteam SGSH Juniors) gemeldet. Bei den B-Junioren war das Feld mit den SGSH Dragons, dem TV Olpe, der HSV Plettenberg/Werdohl und dem VTV Freier Grund das größte, bei den C-Junioren waren es mit den SGSH Dragons, dem TV Olpe und der HSV Plettenberg/Werdohl hingegen nur drei Teams.

Im Mädchenbereich sieht es noch schwieriger aus: Hier hatten überhaupt erst zwei Mannschaften (RSVE Siegen wA und SGSH Dragons wB) ihre Meldung abgegeben.

Im Mädchenbereich ist der Handballkreis Lenne-Sieg schon in dieser Saison überkreislich überhaupt nicht vertreten. Jacobi geht davon aus, dass die Mädchenteams wie im Vorjahr vor den Aufstiegsrunden auf Ebene des HV Westfalen die Kreisaufstiegsrunde gemeinsam mit den Nachbarkreisen Iserlohn/Arnsberg und Hagen angehen könnten.

Die genauen Modalitäten für die übrigen Altersklassen will Jacobi erst festzurren, wenn alle Meldungen vorliegen. Grundsätzlich allerdings gilt schon jetzt: Ähnlich intensive Runden auf Kreisebene wie in der Vergangenheit wird es nicht geben, dafür fehlt es an Masse. Bei allen Hoffnungen, die der Handballsport mit einem möglichen Boom nach der so erfolgreichen Heim-WM verbindet, sieht die Gegenwart trüb aus.

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