RSV egalisiert 0:2-Rückstand und verliert trotzdem

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Dieser Kopfball von Ömer Yilmaz (rechts) fand zwar nicht den Weg ins Gerlinger Tor, doch in der 44. Minute staubte der Meinerzhagener zum 1:2-Anschlusstreffer ab.

Meinerzhagen -  Für den RSV Meinerzhagen ist die Lage im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga wieder ein Stück prekärer geworden. Gegen den FSV Gerlingen erlitt er eine verdiente, aber auch vermeidbare 2:3 (1:2)-Heimniederlage.

Von Michael Schneider

Ein Freistoß von Scimeca hätte Meinerzhagens frühe Führung bringen können, doch Ihns schloss zu „brasilianisch“ ab und vertändelte den Ball (8.). Drei Minuten später endete die erste Toraktion der Gäste mit einem Elfmeterpfiff: Fuks brachte Weber in aussichtsreicher Postition zu Fall, und Zeppenfeld verwandelte sicher zum 0:1. Wiederum Ihns hatte nach einemYilmaz-Freistoß Pech (13.), kurz darauf stand dann Zeppenfeld auf der Gegenseite im RSV-Strafraum frei und köpfte Münchows Flanke zum 0:2 ein (16.). Doch die Blau-Weißen gaben nicht auf und kamen zu einigen Tormöglichkeiten. Die besten hatte der lauffreudige Zaim; er scheiterte an Torwart Stevens (28.) und an der Querlatte (37.). Dazwischen hatte Weber gleich zwei Mal den dritten Gerlinger Treffer auf dem Fuß (31./33.), später scheiterte Lars Rademacher an Semrau (38.). Eine Minute vor der Pause folgte dann das Anschlusstor: Stevens konnte Odzewalskis Schuss nur abklatschen, und Yilmaz stand goldrichtig.

Nach dem Wechsel waren die Gäste offenbar zunächst im Tiefschlaf. Hätten Zaim und Odzewalski schon in der 53. Minute den Ausgleich erzielen müssen, fiel das 2:2 schließlich drei Minuten später, als Odzewalski von links in den Strafraum eindrang und den freistehenden Krämer bediente, der nur noch einschieben musste. Doch die Freude der Platzherren währte lediglich sechs Minuten: Nach einem Gewühl im RSV-Strafraum landete der Ball eher zufällig vor den Füßen Benedikt Rademachers, der aus 14 Metern zum 3:2 einschoss.

Fortan präsentierte sich der Tabellenfünfte aus dem Wendschen wieder konzentrierter und war wieder Chef im Ring. Allen voran Weber hätte weitere FSV-Tore erzielen müssen, Enstation war aber stets Semrau. Höchst ärgerlich für die Meinerzhagener war derweil, dass bei Stevens’ Norbremse gegen Krämer der fällige Elfmeterpfiff ausblieb (75.). - mlsr

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