RSV im „Schneckenrennen“ noch mit allen Chancen

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Genießt mit dem RSV gegen den SuS Niederschelden Heimrecht: Ali Özdemir (rechts).

Meinerzhagen - Irgendwie ähnelt der Abstiegskampf in der Fußball-Bezirksliga 5 seit Wochen einem Schneckenrennen: So recht von der Stelle kommt keine der bedrohten Mannschaften. Und so hat der RSV Meinerzhagen, der in der Rückrunde bislang gerade einmal sieben von 27 möglichen Punkten gesammelt hat, auch vor dem 25. Spieltag noch alle Chancen auf den Klassenerhalt.

Von Thomas Busch

In ihrem sonntäglichen Heimspiel (15 Uhr, Stadion Oststraße) bekommen es die Volmestädter mit dem SuS Niederschelden zu tun – einem Gegner, der als Tabellenneunter im Niemandsland der Tabelle angesiedelt ist. Wie groß die Motivation der Siegerländer da am Sonntag sein wird, bleibt abzuwarten. Klar ist hingegen: Der RSV will und muss punkten und hofft zwei Wochen nach dem Erfolg über RW Lüdenscheid auf den nächsten „Dreier“.

Die personellen Voraussetzungen, unter denen die Meinerzhagener in die Partie gehen, sind freilich alles andere als rosig, denn beim drittletzten Heimauftritt der Saison fehlt praktisch eine halbe Mannschaft. Antonio Petrini ist nach seinem Platzverweis aus dem Kierspe-Spiel genauso gesperrt wie Kevin Ihns, der am Felderhof seine fünfte Gelbe Karte sah. Dazu fehlt Vincenzo Scimeca krankheitsbedingt und muss neben Tim Odzewalski (Außenbandriss) auch Robin Engel passen, der in Kierspe eine Schienbeinprellung erlitten hat. Deshalb nimmt Interimstrainer Mehmet Aydin mit Fabian Zelazkowski und Kim Marczinkowski zwei Anleihen bei der B-Liga-Reserve und setzt überdies auf Routinier Mutlu Demir, der seine Rot-Sperre abgesessen hat, sowie Ufuk Sahin und Islam Mumcu.

Was die Taktik angeht, so wird diese ähnlich sein wie vor Wochenfrist im Derby: Konzentriert verteidigen und auf Konter hoffen, lautet die Devise. „Ich hoffe nur, dass wir nicht wieder durch eine Rote Karte ausgebremst werden“, sagt Mehmet Aydin und spielt damit auf Petrinis umstrittenen Feldverweis in Kierspe an.

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