Fußball-Oberliga

Gespanntes Warten auf die Premiere

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Jubeln wollen die RSVer Raphael Gräßer, Ewald Platt, Alessandro Tomasello und Andreas Spais auch zum Oberliga-Auftakt am Sonntag.

Meinerzhagen – 44 Tage nach dem ersten Mannschaftstraining wird am Sonntagnachmittag das Warten ein Ende haben: Um 15 Uhr wird Schiedsrichter Felix Weller aus Neunkirchen im Siegerland das erste Oberligaspiel in der Geschichte des RSV Meinerzhagen anpfeifen. Gegner ist der SV Westfalia Rhynern.

Mit ihrem Premierengegner haben sich die Volmestädter im Vorfeld natürlich beschäftigt, und Teammanager Yalcin Akbal sieht den Gast aus Hamm „leicht im Vorteil“. Denn: „Die Westfalia hat eine gute letzte Saison gespielt und kennt die Liga, während wir uns dort erst ‘mal zurechtfinden müssen.“

Viel mehr möchte Akbal aber nicht über den Gegner sagen, sein Fokus liegt auf der eigenen Mannschaft. Mit der Vorbereitungsphase ist der rührige Teammanager „im Großen und Ganzen zufrieden“. Dass er nicht wunschlos glücklich ist, liegt an dem einen oder anderen verletzungsbedingten Ausfall, was auch Auswirkungen auf den Kader für Sonntag hat.

Neben Rekonvaleszent Nik Kunkel und Urlauber Adil Elmoueden werden auch Mathieu Bengsch (Achillessehnenprobleme) und Nils Buchwalder (Schulterblessur) fehlen und steht der Einsatz des angeschlagenen Tim Treude (Knie) auf der Kippe. Ins Jammern darüber verfällt Akbal indes nicht – schließlich waren die Transferaktivitäten des Sommers genau darauf ausgelegt, solche Ausfälle in Zukunft besser kompensieren zu können.

Ohnehin ist im RSV-Lager die Vorfreude auf die Oberliga viel zu groß, um sich trübe Gedanken zu machen. Auch in der fünfthöchsten Spielklasse wollen die Meinerzhagener den attraktiven Offensivfußball zeigen, mit dem sie sich binnen drei Jahren ins westfälische Oberhaus gespielt haben. „Wir sind stolz darauf, dass wir der Region Oberliga-Fußball anbieten können“, betont Yalcin Akbal und wünscht sich morgen eine stattliche Besucherkulisse: „Jeder ist herzlich eingeladen – je mehr Zuschauer da sind, desto mehr Spaß macht es unseren Jungs!“

Nur drei Tage nach der Meisterschaftspremiere wartet auf den RSV mit dem Westfalenpokalspiel gegen den SC Verl (14. August) bereits der nächste Höhepunkt. Zum Thema soll das Duell mit dem Regionalligisten aber erst am Sonntagabend werden. „Wir möchten auf allen drei Hochzeiten – in der Meisterschaft, im Westfalen- und im Kreispokal – eine gute Rolle spielen“, sagt Akbal, „und deshalb gucken wir von Spiel zu Spiel.“

Festgelegt hat sich das RSV-Trainerteam in dieser Woche übrigens auf seine Nummer eins zwischen den Pfosten: Johannes Focher hat den Zweikampf mit Nils Langwald zumindest vorerst für sich entschieden.

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