Fußball-Oberliga

RSV will sich im Vorderfeld behaupten

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Jubeln wollen die RSV-Spieler auch am Sonntag wieder.

Meinerzhagen – Niederlagen hat der RSV Meinerzhagen in den vergangenen Jahren nur wenige hinnehmen müssen. Umso spannender ist deshalb stets die Antwort auf die Frage, wie die erfolgsverwöhnten Volmestädter zurückkommen, wenn sie doch einmal den Kürzeren gezogen haben.

Aktuell hat zumindest Trainer Mutlu Demir keinen Zweifel daran, dass sich der RSV eine Woche nach der in Paderborn erlittenen 1:4-Niederlage wieder von seiner guten Seite präsentieren wird: „Das haben wir in der Vergangenheit schließlich immer wieder gezeigt!“

Dass zwischen der Auswärtspleite in Südostwestfalen und dem sonntäglichen Oberliga-Heimspiel gegen den TuS Erndtebrück (15 Uhr, Stadion Oststraße) ein Kreispokalspiel gegen einen B-Ligisten lag, war dabei nicht von Nachteil, weil es die Köpfe frei machte. „Ich bin zufrieden“, bewertet Demir den 4:1-Sieg beim TuS Versetal, „ich denke, wir haben uns da auch gut präsentiert.“ Denn den Eindruck, ein abgehobener Fünftligist zu sein, möchten der Coach und seine Mitstreiter gar nicht erst aufkommen lassen.

Doch zurück zum Kerngeschäft Meisterschaft: Dort geht es für die Meinerzhagener nun darum, sich im breiten Vorderfeld des Klassements zu behaupten. Vor heimischem Publikum ist da ein Sieg Pflicht – zumal gegen den Tabellenvorletzten. Doch einen Abstiegskandidaten sieht Mutlu Demir im TuS Erndtebrück nicht: „Generell glaube ich, dass in dieser Liga im Laufe der Saison noch eine ganze Menge passieren kann – in jede Richtung.“

Von der aktuellen Tendenz her befinden sich die Wittgensteiner zudem im Aufwind, tankten vor drei Tagen im Kreispokal als 11:0-Sieger beim C-Liga-Klub FC Ebenau Selbstvertrauen. Positiver Nebeneffekt obendrein: Weil diese Partie ein Pflichtspiel war, konnte Kapitän Moritz Brato dort seine Gelb-Rot-Sperre aus der Meisterschaft absitzen, darf morgen an der Oststraße also auflaufen.

Für den RSV aufgelaufen sind am Mittwochabend derweil auch Tim Treude und Mathieu Bengsch wieder. Damit besteht das Lazarett nurmehr aus Nik Kunkel, der aber in der kommenden Woche ebenfalls ins Mannschaftstraining zurückkehren wird.

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