Fußball-Oberliga

Richtungsweisende Tage für den RSV

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Erzielte zuletzt in Siegen den wichtigen 1:2-Anschlusstreffer: Alessandro Tomasello.

Meinerzhagen – Die Ergebnisse der kommenden acht Tage, sie dürften für den RSV Meinerzhagen richtungsweisende Bedeutung haben. „Momentan aber“, verdeutlicht Trainer Mutlu Demir, „befinden wir uns in der Phase der Saison, in der sich die Spitzengruppe herausbildet – und diese Phase ist einfach sehr wichtig.“

Klare Sache: Der RSV, der punktgleich mit dem zweitplatzierten Team von RW Ahlen Oberliga-Dritter ist und drei Zähler hinter Primus SC Wiedenbrück liegt, will ganz oben mit dabei sein. Und so erübrigt sich vor dem Heimspiel gegen den SV Schermbeck am Sonntag (15 Uhr, Stadion Oststraße) die Frage, wie sehr die Gedanken schon um das donnerstägliche Westfalenpokal-Viertelfinale kreisen, eigentlich von ganz allein.

„Es ist wichtig, dass wir den Switch zwischen Kreispokal, Oberliga und dem nächsten Westfalenpokal-Highlight hinbekommen“, sagt Mutlu Demir, der seiner Mannschaft attestiert: „Bis jetzt machen es die Jungs wirklich gut.“ Deshalb, „weil wir auch alle wissen, dass wir uns nicht den Luxus gar nicht erlauben können, jetzt schon auf Donnerstag zu schauen“.

Vor dem zweiten Spiel binnen zwölf Tagen geht es für den RSV also darum, sich im perspektivisch kleiner werdenden Feld der absoluten Top-Teams festzusetzen. Der Weg dorthin führt wiederum nur über den nächsten Heimerfolg, der nach dem jüngsten Unentschieden in Siegen umso dringender benötigt wird. „Wir wollten im Leimbachstadion gewinnen – doch das haben wir nicht, obwohl sich das 2:2 nach dem 0:2-Rückstand und den beiden Platzverweisen ein bisschen wie ein Sieg angefühlt hat“, legt Coach Demir den Finger in die Wunde.

Mit dem SV Schermbeck stellt sich am Sonntag ein Vorjahresaufsteiger im Sauerland vor, der von seiner Kompaktheit und Physis lebt. „Eine der Stärken sind die guten Standards, bei denen die kopfballstarken Akteure ins Spiel kommen“, berichtet Mutlu Demir, der der Mannschaft seines Trainerkollegen Thomas Falkowski gleichzeitig aber auch einen gepflegten Spielaufbau attestiert. Kurzum: „Wie in jedem Oberligaspiel müssen wir auch am Sonntag wieder hellwach sein!“

In puncto Verletzungen haben weder das Siegen-Spiel vom vergangenen Sonntag noch der Kreispokal-Auftritt in Rönsahl drei Tage später nennenswerte Folgen hinterlassen. Zwar steht der Einsatz von Tim Treude auf der Kippe, was jedoch in einer Grippe begründet ist, die den Mittelfeldspieler in dieser Woche heimsuchte. Definitiv fehlen wird neben dem auf sein Comeback hinarbeitenden Julian Jakobs nur Sven Wurm aufgrund seiner Rot-Sperre.

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