Fußball-Westfalenliga

RSV: Ausrutschen verboten

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Dürfte wegen der muskulären Probleme von Neuzugang Ron Berlinski Kandidat für die RSV-Startelf sein: Andreas Spais (rechts).

Meinerzhagen – Viel Zeit, sich über 3:0-Heimsieg von Donnerstag gegen den SC Neheim zu freuen, blieb dem RSV Meinerzhagen nicht: Schon gestern galt alle Konzentration der nächsten Aufgabe, die die Volmestädter am Sonntag zur SpVgg. Erkenschwick führt (15 Uhr, Kunstrasenplatz Stimberg). Getreu dem Motto: Ausruhen und vor allem Ausrutschen verboten.

Unstrittig ist: Das 0:1 gegen die SG Finnentrop/Bamenohl vor Wochenfrist hat die Ausgangslage des RSV im Titelrennen der Fußball-Westfalenliga 2 mitnichten verbessert. Doch davon, dass der Druck, der auf Spielern und Verantwortlichen lastet, dadurch größer geworden sei, mag Trainer Mutlu Demir nichts wissen. „Druck“, sagt er, „haben wir, seit wir vor dreieinhalb Jahren hier angefangen haben. Insofern sind wir das also gewohnt.“

Zwar ist die Rolle des Jägers für die Meinerzhagener natürlich durchaus neu. Doch auch bei der Verfolgung von Tabellenführer TuS Sinsen halten es Demir und Co. so, wie sie es seit dem Sommer 2015 eigentlich immer gehalten haben. Nämlich „step by step“, wie der Coach es formuliert – an der Oststraße schaut man schlichtweg von Partie zu Partie.

„In irgendwelche Rechenspiele haben wir uns noch nie verheddert“, ist es Demir wichtig, die aktuelle Tabellensituation auszublenden. Stattdessen ist die RSV-Rechnung ebenso kühn wie simpel: In den verbleibenden 14 Spielen will man keinen Punkt mehr liegen lassen. „Sollte uns das gelingen und Sinsen am Ende trotzdem noch vor uns liegen, werde ich dem TuS zum dann hochverdienten Aufstieg gratulieren“, hält Mutlu Demir fest.

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