Fußball-Westfalenliga

RSV: Nur 1:1, aber weiterhin Erster

+
Nur einen Punkt nahmen Marcel Kandziora und der RSV Meinerzhagen aus Lennestadt-Altenhundem mit.

Altenhundem – In den vier ihm noch verbleibenden Spielen hat Fußball-Westfalenligist RSV Meinerzhagen weiterhin die Möglichkeit, den Oberliga-Aufstieg aus eigener Kraft zu realisieren. Allerdings kam er am Ostermontag beim abstiegsbedrohten FC Lennestadt nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus.

Anders als im Hinspiel, als sie munter mitgespielt hatten und prompt mit 0:9 untergegangen waren, setzten die Lennestädter diesmal auf die Karte Defensive und waren bestrebt, die Räume eng zu machen. Weitestgehend gelang das dem FC auch, wobei er in der ersten Halbzeit aber auch davon profitierte, dass die Meinerzhagener im Abschluss die Konsequenz vermissen ließen.

Auch die zweite Spielhälfte sah den RSV im Vorwärtsgang, doch seinen Aktionen fehlte es weiterhin an der letzten Entschlossenheit. Und wer damit gerechnet hatte, die Lennestädter würden ob ihrer hohen Laufleistung irgendwann kräftemäßig einbrechen, sah sich getäuscht.

Dass der RSV trotzdem in Führung ging, war deshalb pures Glück; Abwehrchef Sven Wurm flankte aus dem rechten Halbfeld, und einigermaßen überraschend schlug der immer länger werdende Ball im Winkel des FC-Tores ein – 0:1 (70.).

„Jungs, jetzt aber nicht verwalten!“, forderte Meinerzhagens Kapitän Julian Jakobs seine Mitspieler kurz nach dem Treffer auf. Ob den Außenverteidiger da schon eine böse Vorahnung beschlich, sei dahingestellt. Im Gefühl, nun nichts mehr zu verlieren zu haben, forcierte der FC Lennestadt jedenfalls seine Offensivaktionen, und dem Spitzenreiter gelang es fortan viel zu selten, den Ball abgeklärt nach vorn zu tragen – vom Kreieren klarer Einschussmöglichkeiten ganz zu schweigen.

Kurzum: Wirklich im Griff hatte der RSV das Geschehen in der Schlussviertelstunde nicht mehr, während sich die Hausherren dem Gäste-Tor Stück für Stück annäherten. In der 88. Minute zappelte der Ball schließlich gar im Netz: Von Meinerzhagens Abwehr sträflich unbehelligt, traf Steffen Hebbeker nach Kutsevs Eckball zum Ausgleich für das Kellerkind, der angesichts der Kampfleistung des FC in gewisser Weise auch in Ordnung ging.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare