Fußball-Oberliga

Beste Voraussetzungen für den Jahresendspurt

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Als Tabellendritter geht der RSV Meinerzhagen in den Jahresendspurt der Fußball-Oberliga.

Meinerzhagen – Die vier Wochen zwischen dem Auswärtsspiel in Ahlen am 6. Oktober und jenem in Herne am 3. November hatten es für den RSV Meinerzhagen in sich. Satte acht Pflichtspiele musste er in diesem Zeitraum bestreiten, verloren hat der heimische Fußball-Oberligist keines davon

In der Meisterschaft ganz oben mit dabei, in beiden Pokalwettbewerben in der Vorschlussrunde – der Fußball-Himmel im oberen Volmetal hängt in diesen Tagen voller Geigen. Der RSV hat in den vergangenen Wochen die Basis dafür gelegt, dass sich die Saison 2019/20 dereinst an einer besonders exponierten Stelle der Vereinschronik wiederfinden könnte.

In den fünf bis Mitte Dezember noch anstehenden Punktspielen geht es nun darum, diese glänzende Ausgangslage zu behaupten oder gegebenenfalls sogar noch weiter zu verbessern. Vorteil dabei: Den ganz großen Stress, sprich: die besonders kräftezehrenden Englischen Wochen, haben die Volmestädter nun hinter sich und sind am übrigens bereits für eine Teambuilding-Maßnahme verplanten Wochenende 23./24. November sogar spielfrei.

„In den Rhythmus finden, um die erste Saisonhälfte erfolgreich abzuschließen“, lautete daher auch die Devise von Trainer Mutlu Demir für die zurückliegende Trainingswoche, in der bis auf Tim Treude und Julian Jakobs alle Akteure auf dem Kunstrasen standen. Positiv zudem: Mit beiden ist schon kurzfristig wieder zu rechnen. Treude soll am Dienstag wieder einsteigen, und auch im Fall des seit Ende Septembers verletzten Kapitäns Jakobs ist eine Rückkehr ins Mannschaftstraining in greifbarer Nähe. Kurzum: Beim Serien-Aufsteiger von der Oststraße sind die Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Jahresendspurt gegeben.

Trotz des glänzenden Zwischenzeugnisses keine zu große Zufriedenheit über das bisher Erreichte aufkommen zu lassen, ist in Situationen wie der geschilderten natürlich eine der wesentlichen Aufgaben des Trainerteams. „Egal, ob du zu Hause oder auswärts spielst – wer in dieser Liga nicht in jedem Spiel 100 Prozent gibt, der wird verlieren“, gibt Mutlu Demir seiner Mannschaft mahnende Worte mit auf den Weg.

Die erste Etappe dieses Weges führt morgen über den Holzwickeder SC, der ab 14.30 Uhr Gast des RSV ist. „Der HSC kommt über die Mannschaftsleistung, ist sehr homogen und ein Team, das sich sehr gut auf den jeweiligen Gegner einstellen kann und dabei trotzdem seine eigenen Stärken durchsetzt“, zeichnet Demir ein pointiertes Bild der Kicker aus dem Kreis Unna, die 2017 als Vizemeister der Westfalenliga 2 in die Oberliga aufstiegen. Prominentester Spieler des Vereins, dessen Vorgängerklub SV Holzwickede 1976 Deutscher Amateurmeister war, ist der zweit- und drittligaerfahrene Marcel Reichwein. Der inzwischen 33-jährige Stürmer wechselte im Sommer vom TSV Steinbach Haiger ins östliche Ruhrgebiet.

Was die Meinerzhagener angeht, so möchten sie am Sonntag selbst „nicht zu gegnerorientiert“ auftreten, wie Demir betont: „Wir spielen zu Hause. Ergo wollen wir unser Spiel durchbringen, den Gegner mit Ballbesitzfußball beherrschen!“

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