Fußball

Ausrichter wiederholt Vorjahressieg

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Siegerehrung nach dem Erfolg: RSV-Kapitän Julian Jakobs (links) und der Sportliche Leiter Mehmet Aydin.

Meinerzhagen – Auch bei der zweiten Auflage des Sponsoren-Cups des RSV Meinerzhagen blieb der Siegerpokal an der Oststraße: Im Endspiel des Turniers distanzierte der gastgebende Oberligist den Bezirksligisten Rot-Weiß Lüdenscheid gestern klar mit 8:1 (4:0).

Anders als 2018, als das Starterfeld aus zwei Ober- und zwei Verbandsligisten bestanden hatte, hatte der RSV diesmal auf den Faktor Lokalkolorit gesetzt. Der Erfolg der Ausrichtermannschaft über die drei Spielklassen tiefer angesiedelte Konkurrenz war dementsprechend standesgemäß. Die Geschichte des Finales ist schnell erzählt – und zwar deshalb, weil es eine einseitige Angelegenheit zu Gunsten des RSV war. Ein Doppelpack von Andreas Spais sowie weitere Treffer von Fisnik Zejnullahu und Ewald Platt sorgten für den 4:0-Pausenstand, wobei Platts 3:0 nach einem Solo das sehenswerteste Tor des Tages war.

Platt spielt gegen Ex-Verein groß auf

Überhaupt zog besagter Platt gegen seinen Ex-Klub in der ersten Halbzeit groß auf und war gemeinsam mit RSV-Neuzugang Alessandro Tomasello auffälligster Akteur auf dem Platz. Auch im zweiten Durchgang ging das Toreschießen munter weiter: Ron Berlinski, Tomasello, abermals Zejnullahu sowie Marcel Kandziora ließen vier weitere „Buden“ für die Meinerzhagener folgen, die aber trotzdem nicht ohne Gegentreffer blieben. Denn per Kopf gelang Marcel Schönrath das Ehrentor für die Rost-Schützlinge.

Eine zähe Angelegenheit war zuvor hingegen das Duell um Platz drei zwischen dem Kiersper SC und dem TuS Neuenrade gewesen. Beide Teams waren ersatzgeschwächt, und den Kierspern war obendrein deutlich anzumerken, dass sie am Samstag im Rahmen ihres Trainingslagers am heimischen Felderhof noch intensiv trainiert hatten. Die TuS-Führung durch Ibrahim Keita (22.) glich Furkan Demiray nur zwei Minuten später wieder aus, und danach passierte in beiden Strafräumen nur wenig. Überschattet wurde das Spiel von der Verletzung des erst kurz zuvor eingewechselten Neuenraders Ahmad Almagri. TuS-Trainer Abi Ouhbi konnte später zwar dahingehend Entwarnung geben, dass der eigentliche Torhüter Almagri, der diesmal als Feldspieler zum Zuge kam, keinen Knochenbruch erlitten hat, vermutet wird jedoch, dass die Bänder im Knie in Mitleidenschaft gezogen sind. Die Entscheidung über den Spielausgang fiel schließlich erst im Elfmeterschießen – Kierspe gewann mit 4:3.

Neuenrade baut im Halbfinale ab

Von den Halbfinalspielen vom Freitagabend (26.7.) blieben vor allem zwei Aspekte in Erinnerung: Ein nach rund einer halben Stunde im Duell mit RW Lüdenscheid massiv abbauender TuS Neuenrade sowie ein gegen den RSV Meinerzhagen beherzt dagegenhaltender Kiersper SC. Bei den Neuenradern, die ordentlich begonnen hatten und durch Baris Caliskan sogar in Führung gegangen waren, brachen nach dem Lüdenscheider 2:1 durch Raphael Schwarzer (34.) alle Dämme. Bis zur 62. Minute erhöhten die Rot-Weißen auf 7:1, und am Ende konnte der Aufsteiger von der Hönne noch froh sein, nicht zweistellig verloren zu haben. Das Volme-Derby zwischen Meinerzhagenern und Kierspern wiederum nahm hinsichtlich der Spielanteile den erwarteten Verlauf.

 Doch der KSC begegnete dem Oberligisten mit solider Defensivarbeit und dem aufmerksamen Torwart-Routinier Marcel Feist. Zudem nutzte er seine wenigen Chancen (Kontertor Mo Chamkha, Weitschuss Furkan Demiray) konsequent, sodass es zur Pause 2:2 hieß. Die Feldüberlegenheit des RSV schlug sich erst in der Schlussphase im Resultat nieder: Als Kierspes Rumpfteam die Kräfte schwanden, spielte sich die Demir/Ermes-Truppe noch zum 5:2-Sieg.

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