Fußball-Westfalenliga 2

MK-Derby unter Flutlicht

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In breiter Phalanx will sich der RSV in Iserlohn präsentieren. Unser Bild zeigt von links Fisnik Zejnullahu, Nik Kunkel, Til Bauman und Raphael Gräßer.

Meinerzhagen – Unter Flutlicht spielte sich der RSV Meinerzhagen vor zwei Wochen in Sinsen zurück ins Titelrennen der Fußball-Westfalenliga 2, und unter Flutlicht will er am Freitagabend mit dem zumindest zwischenzeitlichen Sprung an die Spitze den Druck auf den Konkurrenten aus Marl weiter erhöhen.

Im MK-Derby beim FC Iserlohn, das um 19.30 Uhr im Hemberg-Stadion angepfiffen wird, erwartet den Aufstiegsanwärter jedoch „ein richtiges Brett“, wie es Trainer Marco Sadowski ausdrückt. „Der FCI hat keine Sorgen und keine Nöte, kann also befreit aufspielen – und genau darin liegt für uns die Gefahr“, skizziert er seine Sicht der Dinge.

Geschenke wird es vom Gegner ganz sicher nicht geben. „Ich will ohnehin jedes Spiel gewinnen“, sagt Christian Hampel, der Coach des gastgebenden Tabellenneunten, der drei seiner jüngsten vier Partien gewonnen hat. Ein Prestige-Erfolg im Duell der beiden klassenhöchsten Fußballmannschaften des Märkischen Kreises würde ihn aber wohl noch etwas mehr freuen als ein Sieg in einem „normalen“ Spiel.

Derweil hat man beim RSV Meinerzhagen die zurückliegenden Trainingstage nicht nur zur Vorbereitung auf Iserlohn, sondern natürlich auch zur Nachbereitung des ziemlich zähen Kirchhörde-Spiels genutzt. „Gegen so tief stehende Gegner ist es Woche für Woche immer schwer“, blickt Marco Sadowski noch einmal zurück, „aber klar ist auch, dass wir uns einfach zu wenige Hochkaräter erspielen. Vielleicht müssen wir da auch ‘mal etwas mehr ins Risiko gehen – aber es ist immer schwierig, das abzuwägen“, gewährt er einen Einblick in die Gedankengänge des Trainerteams.

Ausgetragen wird das MK-Derby im Hemberg-Stadion – auf Naturrasen. Dass sich die Meinerzhagener auf dem für sie ungewohnten Untergrund durchaus schwer tun, ist nichts Neues, ein allzu großer Vorteil dürfte das für den Gegner diesmal aber nicht sein. „Wir waren ja selbst seit rund fünf Monaten nicht mehr auf dem Rasen“, erläutert Christian Hampel.

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