Fußball

RSV startet in die Rückrunde

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Der beste „Knipser“ der Oberliga: RSV-Stürmer Ron Berlinski (links) traf in 16 Spielen 13 Mal und greift damit auch im westfälischen Fußball-Oberhaus nach der Torjägerkrone.

Meinerzhagen - Der RSV Meinerzhagen startet an diesem Wochenende in das Pflichtspieljahr 2020. Gegen wen es geht und wie die Voraussetzungen sind, erfahren Sie hier:

17 Punktspiele sowie im Idealfall noch insgesamt vier Partien in den beiden Pokalwettbewerben – das ist das Programm, das den Fußball-Oberligisten RSV Meinerzhagen in den nächsten vier Monaten erwartet. Der Startschuss fällt morgen um 15 Uhr, wenn die Volmestädter zum Meisterschaftswiederbeginn den 1. FC Kaan-Marienborn empfangen. 

Daraus, worum es für den Tabellenzweiten in der zweiten Saisonhälfte geht, macht an der Oststraße inzwischen niemand mehr einen Hehl: Nach guter Hinrunde hat der RSV Blut geleckt und die Regionalliga ins Visier genommen. Um aufzusteigen, müssten Berlinski und Co. am Saisonende einen der ersten beiden Plätze belegen, um die sie mit Wintermeister SC Wiedenbrück und mit Rot-Weiß Ahlen konkurrieren. 

Rund fünf Wochen Vorbereitung mit insgesamt sieben Testspielen liegen hinter den Meinerzhagenern. Eine gute Vorbereitung, die dank des Ausbleibens von Schnee und Eis ungleich besser verlief als jene der vergangenen beiden Winter. An der Ungewissheit darüber, wo der RSV vor der Premiere leistungsmäßig anzusiedeln ist, ändert das indes nur wenig. „Wir haben auf das Spiel am Sonntag hingearbeitet, doch wie weit wir tatsächlich sind, werden wir erst am Sonntag sehen“, lautet die Antwort von Trainer Mutlu Demir auf die Frage nach dem Leistungsstand seiner Mannschaft. 

Eine vor dem sportlichen „Ernstfall“ nahezu klassische Situation also, wobei die Sorgen der Meinerzhagener allenfalls im einstelligen Prozentbereich liegen dürften. „Die Kabine ist rappelvoll“, freut sich Demir darüber, dass er personell mit Ausnahme des weiterhin verletzten Routiniers Fisnik Zejnullahu aus dem Vollen schöpfen kann. Und auch die Stimmung sei gut: „Alle brennen auf das erste Spiel!“ 

Mit dem sonntäglichen Gegner verbinden der RSV und sein Anhang freilich keine guten Erinnerungen: Im August verlor man beim 1. FC Kaan-Marienborn mit 0:4. Nicht deshalb, weil der RSV vier Tore schlechter war, sondern „weil uns nach dem frühen 0:1 die Kaltschnäuzigkeit gefehlt hat“, wie Mutlu Demir in der Rückschau konstatiert. Davon, dass sich das morgen nicht wiederholt, ist er felsenfest überzeugt: „Zu Saisonbeginn haben wir noch Lehrgeld gezahlt, aber seitdem haben wir uns in nahezu allen Bereichen weiterentwickelt.“ 

Neue Seiten werden die beiden südwestfälischen Kontrahenten am Sonntag so oder so gewiss nicht aneinander entdecken. „Man kennt sich, und man hat Respekt voreinander“, sagt Demir über die Siegener Vorortler, bei denen es im Winter zwei Transferbewegungen gegeben hat: Ersatzkeeper Jonas Brammen zog es zum Regionalligisten Sportfreunde Lotte, für ihn kam vom TuS Rot-Weiß Koblenz, dem Schlusslicht der Regionalliga Südwest, Julian Bibleka.

Das RSV-Personal 

Das Aufgebot: Focher, Langwald – Bauman, Buchwalder, Elmoueden, Jakobs, Özdemir, Sesay, Wurm, Beilfuß, Bengsch, Demir, Gräßer, Kandziora, Kunkel, Lengelsen, Platt, Sakar, Tomasello, Treude, Berlinski, Spais

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